Nach Nordkirchens Ortskern-Sanierung - ein Fazit

Interview mit Markus Pieper

Seit knapp einem Jahr ist die Schloßstraße in Nordkirchens Ortskern fertig. Auch der erste Abschnitt der Ortskernsanierung ist seit Monaten abgeschlossen. Und jetzt? Wie ist die Lage und was könnte noch anstehen? Ein Interview mit Markus Pieper, dem Vorsitzenden von Nordkirchen Marketing.

NORDKIRCHEN

30.08.2014, 05:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch die Nordkirchener sagen unisono, dass es viel übersichtlicher auf der Schloßstraße geworden ist. Vor allem auch für Fußgänger und für Menschen mit einer Behinderung. Alle haben sich schnell an das neue Bild gewöhnt und manche vergessen schnell, wie es vorher war mit der schlechteren Beleuchtung und den schmaleren Gehwegen. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, kommt oft die Reaktion: „Ach stimmt ja, so war das vorher. Heute ist es tatsächlich viel schöner hier.“

Sie sind vor allem angetan von den neuen zahlreichen Möglichkeiten. Sie können jetzt viel mehr gestalten. Hier wird sich sicherlich in der nächsten Zeit noch einiges tun. Es wird Absprachen geben über einheitliche Öffnungszeiten, eine gemeinsame Weihnachtsbeleuchtung und auch noch über andere Dinge.

Sie reichen derzeit aus.

Nein. Da wird eine Lösung gefunden werden müssen. Es wäre aber schon einmal sehr hilfreich, wenn alle auf der Schloßstraße wirklich nur 50 fahren würden. Das gilt analog genauso für die Tempo-30-Zonen in der Gemeinde.

Das Gute ist, dass wir ein Gesamtkonzept für die Neugestaltung des Ortskerns haben. Dazu gehören neben der Schloßstraße das ebenfalls gut sanierte Gelände um den Wehrturm und der Ludwig-Becker-Platz, der noch ansteht. Außerdem müssen wir immer auch die Andockung der Bergstraße und der dortigen Geschäftsleute im Auge behalten. Das ist eine Aufgabe für die Politik und für die Kaufmannschaft. Schließlich müssen wir weiter mit guten Ideen und Maßnahmen an der Anbindung des Schlossparks arbeiten.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt