Party auf Bauernhof mit zugeschalteten DJ endet mit Besuch der Polizei

Anzeigen

Gleich zwei Partys hat die Polizei am Wochenende aufgelöst. In Südkirchen waren die Gäste wohl beim Besuch der Beamten kooperativ, sie haben jetzt dennoch ein Problem.

Südkirchen

, 22.03.2021, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach unerlaubten Partys in Südkirchen und Dülmen waren Anzeigen fällig.

Nach unerlaubten Partys in Südkirchen und Dülmen waren Anzeigen fällig. © picture alliance/dpa

Menschen in der Region kennen die Situation nur zu gut: Ein Bauernhof ist fast immer eine wunderbare Party-Location. Das dachten sich offensichtlich auch zehn Teilnehmer (inklusive des Gastgebers) am Samstagabend (20. März) in Südkirchen. Die Gruppe - fast ausschließlich Teilnehmer im Alter von Anfang 20 - war offensichtlich auch perfekt vorbereitet. Inklusive eines DJs, der über das Internet zugeschaltet war und so für den perfekte Sound sorgte.

Keine Masken, kein Mindestabstand

Doch damit war deutlich früher als geplant Schluss. Gegen 23 Uhr tauchte die Polizei auf dem Hof auf. „Keiner der Anwesenden trug eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch hielt niemand den vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 Metern ein“, heißt es in dem Polizeibericht. Immerhin hätten sich alle kooperativ verhalten. Gegen alle anwesenden Gäste und den Gastgeber fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen an.

Weniger ruhig ging es bei einer Geburtstagsfeier in Dülmen auf dem Butterkamp zu. Anwohner hatten am Sonntag um 1.45 Uhr eine Ruhestörung gemeldet. Erst nach minutenlangem Klopfen und Klingeln wurde der Polizei die Tür geöffnet. Zwei Personen versuchten noch über den Balkon zu flüchten, konnten jedoch von der Polizei aufgehalten werden. Die Feiernden waren alkoholisiert, filmten die Beamten mit dem Handy und zeigten sich zunächst nicht kooperativ. Die Polizisten beendeten die Veranstaltung. Auch hier waren Anzeigen fällig.

Lesen Sie jetzt

Beim Umbau des Dülmener Bahnhofs wurde am Mittwochmorgen ein verdächtiger Gegenstand gefunden - die Vermutung, dass es sich um eine Bombe handeln könnte, sorgte für etwas Aufregung. Von Thomas Aschwer, Marie Rademacher