Neubau auf dem Haus-Westermann-Grundstück: Kreis hat über den Bauantrag entschieden

mlz„Haus Mühlenstraße“

Der langersehnte Bauantrag für „Haus Mühlenstraße“ ist durch. Damit könnten auch die Tage des Schotterhügels an der Schloßstraße gezählt sein. Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt aber.

Nordkirchen

, 24.03.2020, 08:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Baugenehmigung für „Haus Mühlenstraße“ liegt vor. Das gab jetzt Bürgermeister Dietmar Bergmann bekannt. Der wichtigste planerische Schritt ist damit gemacht für den Neubau, der auf der Fläche des ehemaligen Gasthauses Westermann an der Schloßstraße entstehen soll.

Der Antrag für die Wohnungsbauförderung laufe noch, machte Bergmann deutlich. Im Mai sollen die öffentlichen Mittel für den Bau bewilligt sein, so Bergmann.

Bau von „Haus Mühlenstraße“ könnte theoretisch starten

Damit könne theoretisch auch der Bau beginnen. Lange haben Investor Thomas Buhl aus Schwerte, der zukünftige Ankermieter, die Caritas im Kreis Coesfeld und die Gemeinde Nordkirchen auf grünes Licht aus Coesfeld warten müssen. Der Bauantrag lag dem Kreis bereits seit Ende Mai 2019 vor. Doch der geplante Nutzungsmix aus behindertengerechtem Wohnen und Seniorenwohnungen im oberen Geschoss und Verkaufsfläche im Erdgeschoss machte die Baugenehmigung kompliziert, erklärte Thomas Buhl im Gespräch mit dieser Redaktion. Es entbehre nicht einer gewissen Ironie, dass die Baugenehmigung den Titel „Baugenehmigung: einfaches Verfahren“ trägt, so Bergmann.

Allerdings: Wie sich die aktuelle Lage rund um die Corona-Pandemie auf den geplanten Neubau auswirkt, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, macht der Bürgermeister deutlich.

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