Neue Rampe am Bahnhof Capelle ist so gut wie fertig

mlzBarrierefreier Zugang

Der barrierefreie Zugang zum Bahnhof Capelle ist so gut wie fertig, teilt die Bahn mit. Wenn die Bahnen wieder fahren, sollen außerdem die Anschlüsse an den Busverkehr passen.

Capelle

, 30.09.2020, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn die Züge der Eurobahn (RB 50) ab dem 9. Oktober abends wieder fahren, wird auch der neue barrierefreie Zugang zum Bahnhof Capelle fertig sein. Das hat die Deutsche Bahn jetzt auf Anfrage dieser Redaktion bestätigt. Wer in diesen Tagen am Capeller Bahnhof einen Blick auf die Baustelle dort wirft, sieht sofort, dass an der großen Metall-Rampe nicht mehr viel fehlt, bis sie benutzbar sein wird.

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Tatsächlich ist der Plan, die neue Rampe im selben Zeitfenster zu bauen, in dem die Bahnstrecke Münster-Dortmund sowieso gesperrt ist, ist aufgegangen. Dem entgegen kam letztlich die Verzögerung bei der Bahndammsanierung. Denn eigentlich hätten die Züge schon seit Mitte August wieder regulär am Bahnhof Capelle halten und abfahren sollen.

So sah es Mitte August am Bahnhof Capelle aus: Die Trägerkonstruktion der Rampe stand bereits.

So sah es Mitte August am Bahnhof Capelle aus: Die Trägerkonstruktion der Rampe stand bereits. © Günther Goldstein

Nach vielen Jahren der Vorbereitung sind ab dem 9. Oktober also die Zeiten der steilen Treppe als einzigem Zugang zu den Gleisen am Bahnhof Capelle vorbei. Was jetzt noch fehlt, sind kleiner Arbeiten. „Aktuell laufen noch folgende Restarbeiten: Pflasterung auf dem Bahnsteig, Geländerarbeiten an beiden Rampen, Fertigstellung der Beleuchtung“, zählt ein Bahnsprecher auf Anfrage dieser Redaktion auf.

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Dann sollen sich auch RB 50 und die Buslinie R 53 (Capelle-Nordkirchen nach Lüdinghausen) passend in Capelle treffen, heißt es von der Gemeinde. Auf Anfrage bestätigt eine Sprecherin vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dass Züge und die Buslinie „wieder optimal abgestimmt werden“ könne. „Aktuell sind in der Fahrplanauskunft noch falsche Zeiten hinterlegt, das wird aber zeitnah geändert“, so die Sprecherin weiter.

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