Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr

Moderne Schaltzentrale

NORDKIRCHEN "Wenn man die Technik in diesem Fahrzeug sieht, kann man als Gemeindebeamter schon neidisch werden". Bürgermeister Friedhard Drebing übergab den neuen Einsatzleiterwagen (ELW) an die Gemeindebrandmeister Christian Leßmann.

von Von Theo Wolters

, 11.10.2009, 14:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

101 000 Euro hat das neue Fahrzeug gekostet. Die Anschaffung war notwendig, da das alte Fahrzeug aus dem Jahrgang 1987 im Februar des Jahres mit einem Motorschaden ausgemustert werden musste. In den letzten Monaten behalf sich die Wehr der Schlossgemeinde mit einem Ersatzfahrzeug der Feuerwehr Münster. Doch seit einigen Tagen verfügt sie nun über das moderne Fahrzeug. Verlass auf die Feuerwehr

101 000 Euro hat das neue Fahrzeug gekostet. Die Anschaffung war notwendig, da das alte Fahrzeug aus dem Jahrgang 1987 im Februar des Jahres mit einem Motorschaden ausgemustert werden musste. In den letzten Monaten behalf sich die Wehr der Schlossgemeinde mit einem Ersatzfahrzeug der Feuerwehr Münster. Doch seit einigen Tagen verfügt sie nun über das moderne Fahrzeug. Verlass auf die Feuerwehr

Der scheidende Bürgermeister sprach von einem guten Verhältnis zur Feuerwehr in den letzten 18 Jahren. "Die Feuerwehr kann sich auf die Gemeinde verlassen. So wird es auch mit dem neuen Bürgermeister sein."

Gemeindebrandmeister Christian Leßmann sprach von einem der modernsten Fahrzeuge., Löschgruppenführer Jörg Kock von einem ultimativen Kommunikationszentrum, das der Wehr nun zur Verfügung stehe. Man sei bei Einsätzen nun gut gerüstet. Nach der Schlüsselübergabe saßen die Männer der Wehr und ihre Gäste noch einige Zeit bei Getränken, Würstchen und Kartoffelsalat zusammen.

Vor der Schlüsselübergabe hatte Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr das Fahrzeuge vor der Mauritiuskirche gesegnet und den Kameraden der Wehr immer eine gute Fahrt gewünscht. "Nun möchte ich aber auch mal die Sirene hören", so der Pfarrer. Klar, dass die Wehr ihm diesen Wunsch sofort erfüllte.

Der neue ELW besteht aus dem Fahrgestell eines Mercedes-Sprinter mit einem 150-PS-Dieselmotor. Der Aufbau wurde bei der Firma Binz in Illmenau gefertigt. Das Fahrzeug ist mit vier eingebauten Funkgeräten und zwei Mehrkreisbesprechungsanlagen ausgestattet. Zusätzlich stehen vier tragbare Funkgeräte und zwei Mobiltelefone zur Verfügung.

Die Computertechnik hat auch in dem Einsatzwagen Einzug erhalten. Es gibt einen fest eingebauten PC mit einem TFT-Bildschirm. Dazu gehört auch ein Multifunktionsgerät zum Drucken, Faxen, Scannen und Kopieren. Im Fahrzeug befinden sich auch vier Handscheinwerfer, zwei Pulverlöscher und ein Stromerzeuger - halt alles, was die Feuerwehr bei ihren Einsätzen benötigt.

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