Nordkirchener Vereine stellen sich vor

Markt der Möglichkeiten

Vereine vernetzen, Wohnsituation in der Gemeinde analysieren, Vorschläge machen: Vielfältig sind die Aufgaben von „MiNo – Miteinander in Nordkirchen“. Was in den vergangenen Monaten erreicht und angestoßen wurde, haben Sofie Eichner und Bastian Rinke am Donnerstag im Ausschuss für Familie, Schule, Sport und Kultur berichtet. Und das Quartiersmanagement hat noch einiges vor.

NORDKIRCHEN

von Thomas Aschwer

, 10.09.2017, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit der Veranstaltung „Nordkirchen singt“ ist im Frühjahr der Platz zwischen Bürgerhaus und Gesamtschule eingeweiht worden. Im nächsten Jahr ist eine ähnliche Veranstaltung auf dem Platz geplant.dorn (A)

Mit der Veranstaltung „Nordkirchen singt“ ist im Frühjahr der Platz zwischen Bürgerhaus und Gesamtschule eingeweiht worden. Im nächsten Jahr ist eine ähnliche Veranstaltung auf dem Platz geplant.dorn (A) © Beate Dorn

„Für den 5. Mai 2018 planen wir einen Markt der Möglichkeiten, kombiniert mit einem offenen Singen“, berichtete die Stadtplanerin Sofie Eichner den Kommunalpolitikern. An diesem Tag können sich die Vereine auf dem Platz zwischen Bürgerhaus und Gesamtschule präsentieren. Gleichzeitig zeigen sie insbesondere auch Neubürgern, wo und wie sie sich einbringen können. Mit dieser Veranstaltung knüpft das Quartiersmanagement an die Aktion „Nordkirchen singt“ zur Eröffnung des Platzes in diesem Frühjahr an. Das Quartiersmanagement stellte am Donnerstagabend weitere Ideen vor, um die Vereine besser miteinander zu vernetzen. Eine Idee ist eine Equipement-Börse. Darin könnten die Vereine auflisten, wer welche Gegenstände wie Zelte, Tische und Bänke hat, die sich andere Vereine dann ausleihen könnten. Ein anderer Vorschlag ist ein Fahrrad, das als Litfaßsäule genutzt werden kann.

Weiter beschäftigen will sich MiNo auch mit dem Thema Bauen. Im Ausschuss kündigten Stadtplanerin Sofie Eichner und Geograf Bastian Rinke an, die Jugendlichen der Kinderheilstätte zum Thema Wohnen befragen zu wollen. Geplant ist ein Workshop mit drei Terminen. Dabei geht es darum, wie die Jugendlichen ihre eigene Wohnzukunft sehen, welche Wünsche und Vorstellungen sie haben. Um konkret werden zu können, ist auch der Besuch eines Wohnprojektes im Ruhrgebiet geplant. Festgezurrt ist der Termin für den „Dialog Leben im Alter“. Diese Veranstaltung beginnt am Dienstag, 10. Oktober, um 17 Uhr in der Tagespflege Südkirchen. Für Donnerstag, 19. Oktober, ist ein Workshop zum Thema „Familiengerechte Kommune“ geplant.

Wie Sofie Eichner und Bastian Rinke weiter berichteten, hat der Namenswettbewerb für den neuen Platz zwischen Bürgerhaus und Gesamtschule großen Anklang gefunden. Rund 200 Vorschläge sind eingegangen. Eine kleine fraktionsübergreifende Runde hat eine Vorauswahl getroffen. Die vier ausgewählten Namen gehen jetzt zu weiteren Beratungen in die Ratsfraktionen. Voraussichtlich in der übernächsten Sitzung des Hauptausschusses soll dann der Name für den Platz festgelegt werden. Angesichts der Fülle der Themen war sich der Ausschuss einig, dass das Quartiersmanagement sich positiv auf die Entwicklung der Gemeinde auswirkt. Von Vorteil sei vor allem der „unbefangene Blick von außen“ auf Nordkirchen.

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