Praktikum bei der Polizei: Nur Schießen geht nicht

NORDKIRCHEN Wie sieht der Alltag eines Polizisten aus? Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Und wie wird man eigentlich Polizist? Fragen, auf die vier Schüler der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule nun Antworten haben.

von Von Malte Woesmann

, 31.01.2008, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die vier Schüler der Nordkirchener Gesamtschule (v.l.) Loris Kleihege, Lennart Schlieper, Carolin Holtrup und Jessica Fellenberg wurden nicht nur von den beiden Lehrenden Anja Schuhknecht und Holger Itzek bei der Polizei gut aufgenommen.

Die vier Schüler der Nordkirchener Gesamtschule (v.l.) Loris Kleihege, Lennart Schlieper, Carolin Holtrup und Jessica Fellenberg wurden nicht nur von den beiden Lehrenden Anja Schuhknecht und Holger Itzek bei der Polizei gut aufgenommen.

Denn sie verbringen zurzeit ihr Praktikum im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP) in Bork. Und so schnuppern die vier Neuntklässler bereits seit einer Woche in den Alltag der LAFP-Studierenden. Auch als Polizist muss eine Ausbildung durchlaufen werden, ein Teil davon findet in Bork statt.

Positive Seiten sehen

Und so nehmen Loris Kleihege, Lennart Schlieper, Carolin Holtrup und Jessica Fellenberg an Kursen, Training und Sportunterricht teil, sind ein Teil der Gruppe. "Das ist alles hier etwas erwachsener und interessanter als in der Schule", kann Loris seinem Praktikum nur positive Seiten abgewinnen.

Schule kaum vermisst

Auch Jessica Fellenberg vermisst die Schule kaum. "Wir sind hier ja auch super aufgenommen worden", berichtete sie ihren Lehrerinnen Martina Schmidt und Barbara Benning, die ihre Schüler während des Praktikums besuchten.

Die vier Gesamtschüler sind während ihrer Zeit des Praktikums in die Gruppe der Studierenden voll integriert. Sie nehmen genauso am normalen Unterricht, wie auch an den Rollenspielen teil. "Ich war zum Beispiel bei einer Verkehrskontrolle mal der Beifahrer und musste dem Polizisten Fragen stellen", berichtet Loris. Gerade die aktive Teilnahme an allen Ausbildungselementen macht den vier Schülern großen Spaß.

Nicht zur Waffe greifen

"Nur beim Schießen dürfen wir nicht mitmachen", bedauert Loris. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Schüler nicht zur Waffe greifen. Trotzdem macht den vier ihr Praktikum im LAFP einen riesigen Spaß. "Ich würde es sofort wieder machen", sagt daher auch Carolin. Und ihren Mitschülern kann sie das natürlich auch nur empfehlen.

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