Probleme mit Alternativstandort

Wertstoffhof der Gemeinde

Die Zustände auf dem Wertstoffhof im Gewerbegebiet Aspastraße sind schon seit langem durch die räumliche Enge nicht mehr tragbar. Der Rat hatte daher beschlossen, Umstrukturierungen vorzunehmen. Da dies am gegebenen Standort aber aus rechtlichen Gründen nicht geht, musste ein Alternativstandort her.

NORDKIRCHEN

von Von Malte Woesmann

, 28.03.2011, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Wertstoffhof in der Aspastraße ist es bei Betrieb oft zu eng.

Auf dem Wertstoffhof in der Aspastraße ist es bei Betrieb oft zu eng.

„Das Filetstück im neuen Gewerbegebiet bauen wir uns mit Mülltonnen zu“, gab Thomas Quante (CDU) zu bedenken. Er wolle daher prüfen lassen, ob nicht alle Alternativen am alten Standort ausgereizt seien. Dem hielt Josef Klaas entgegen, dass eine Erweiterung bzw. Umstrukturierung an der Aspastraße nicht möglich sei. Auch andere ins Auge gefasste Standorte im Gewerbegebiet schieden wegen der Nähe zu Wohnbebauung aus. „Es geht also nur in diesem Industriegebiet“, pflichtete Meinhard Tegeler bei. Er hob zudem hervor, dass die Wertstoffcontainer nicht frei in der Landschaft stehen würden, sondern durch einen Wall geschützt wären.„Es gibt keine Alternativen in Nordkirchen“, so Tegeler. Die CDU ließ sich davon jedoch nicht in ihrer Haltung umstimmen. Mt sieben zu sieben Stimmen wurde daher die Vorlage der Verwaltung abgelehnt, den Bebauungsplan im Gewerbegebiet V entsprechend für den Wertstoffhof zu ändern. Doch dies muss keinesfalls das Aus für die Pläne bedeuten. Letztendlich wird der Rat entscheiden, ob die Planungen weiter voran getrieben werden sollen. „Vertragsgespräche auch mit der Firma Remondis sind ja auch noch nicht geführt worden“, so Josef Klaas gegenüber unserer Zeitung.

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