Feuerwehr

Rauchmelder warnte bei Brand in Nordkirchen Bewohner rechtzeitig

Nach einem Wohnungsbrand am Donnerstagabend mussten sich die Bewohner eines Hauses in der Bauerschaft Piekenbrock für die Nacht eine Wohnung suchen. Es hätte aber schlimmer kommen können.
Zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Bauernschaft Piekenbrock wurden die Löschzüge Nordkirchen und Südkirchen am späten Donnerstagabend alarmiert © Feuerwehr

Gegen 22.11 Uhr wurde die Feuerwehr Nordkirchen von der Leitstelle Coesfeld alarmiert und in den Biefänger Weg entsandt. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte der Löschzüge Nordkirchen und Südkirchen eine erste Meldung wonach sich bereits alle Bewohner ins Freie begeben hatten. Dieses bestätigte sich auch beim Eintreffen der ersten Kräfte. Im Bereich des Kamin im Wohnzimmer lokalisierten die Kräfte das Feuer.

Allerdings waren die Brandwohnung sowie eine Wohnung im Obergeschoss bereits stark verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Strahlrohr und Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer wurde schnell gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurden Decken und Holzbalken auf Brandeinwirkungen kontrolliert und mit dem Kleinlöschgerät abgelöscht.

Ein Hund der sich in einem vom Brandereignis abgewandten Raum befand konnte durch eine Seitentür unverletzt ins Freie geführt werden. Die Bewohner konnten die Nacht nicht in ihren Wohnungen verbringen und haben sich selbstständig um eine Unterbringung gekümmert. „Dieser Einsatz zeigt deutlich, wie wichtig Rauchmelder sind. Sie haben die Bewohner frühzeitig gewarnt und somit schlimmeres verhindert“, betont die Feuerwehr in ihrer Mitteilung.

Zur Brandbekämpfung und Kontrolle der Wohnungen wurden drei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 32 Einsatzkräften der Löschzüge Nordkirchen und Südkirchen im Einsatz.

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