Rock am Schloss: Die Mischung hat`s gemacht

NORDKIRCHEN „Die Mischung macht´s“: Das Musikfestival „Rock am Schloss“ begeisterte am Samstagabend mit einem Mix von sanften Klängen bis hin zu harten Gitarrenriffs. Rund 600 Musikfans auf dem Skatergelände am Sportplatz rockten ausgelassen, bejubelten die Bands auf der Bühne oder feierten sich einfach selber.

von Von Malte Bock

, 22.06.2008, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit Einbruch der Dunkelheit stieg die Stimmung. Als gegen zehn Uhr die fünf Jungs von „When night becomes day“ aus Lüdinghausen die Bühne betraten, stieg das Stimmungsbarometer merklich an. Ihrem Publikum ließen die Fünf in weißen Muskelshirts kaum Zeit zu Atem zu kommen – mit hartem Gitarrenbeat heizten sie die Feierwütigen vor der Bühne immer wieder an.

 Mit wildem „Pogen“ reagierten die Fans, ausgelassen stießen sich die Tanzenden vor der Bühne hin und her. „Es ist einfach geil hier“, kommentierte die 23-jährige Selmerin Katharina die Stimmung. Zufrieden waren auch die Veranstaltern des Jugend- und Kulturvereins Nordkirchen sowie der Jugend- und Musikkultur Münsterland (JUMM). Sie hatten auf eine breite Musikpalette gesetzt.

Dietmar Bergmann (JuNo) freute sich aber nicht nur über das aufgegangene Konzept, sondern auch über die große Zahl von 40 ehrenamtlichen Helfern. „Wir haben Wert auf eine bunte Mischung gelegt, sowohl mit Blick auf die Musikrichtung als auch bei der Auswahl der Künstler“, erklärte Philipp Domhöver, Vorsitzender der Jugend- und Musikkultur Münsterland.

So gaben sich auf der Bühne lokale Bands oder Solokünstler sowie auswärtige Musikgruppen buchstäblich die Klinke in die Hand. Die Schulband der Nordkirchener Gesamtschule, „Leerstelle“ aus Selm oder Lokalmatador Dominik Schwarzer waren genauso mit von der Partie, wie „Nerd Academy“ aus Münster, „Justus Parker und „The Sodapop Diaries“ aus Wuppertal oder „Junkroom“ aus Lünen/Dortmund.

Gewartet hatten viele Fans extra auf den Auftritt von „The Vaders“. Die vier Jungs aus Ibbenbüren brillierten mit schnellen und aggressiven Punk und entlockten einem Fan den Kommentar: „Ein Hammer.“

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