Schreckschusswaffe gefunden: Polizei ermittelt nach SEK-Einsatz weiter

Auf Campingplatz

Nach einem SEK-Einsatz auf einem Campingplatz in Lüdinghausen hat die Polizei weitere Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen, der mehrfach geschossen hatte. Doch seine Waffe besaß er legal.

Olfen, Nordkirchen, Lüdinghausen

, 20.07.2020, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einer Schreckschusswaffe hat ein Mann am Wochenende auf einem Campingplatz in Lüdinghausen geschossen.

Mit einer Schreckschusswaffe hat ein Mann am Wochenende auf einem Campingplatz in Lüdinghausen geschossen. © picture alliance / dpa

In der Nacht zu Samstag (18. Juli) hatten Spezialeinsatzkräfte der Polizei einen 39-jährigen Lüdinghauser auf einem Campingplatz in Lüdinghausen festgenommen. Der Mann hatte zuvor mehrfach in die Schüsse in die Luft abgegeben. Daraufhin war der 39-Jährige von einem SEK in seiner Unterkunft festgenommen worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Mann mit einer erlaubnisfreien Schreckschusswaffe geschossen. Dieser dürfe jeder ab dem 18. Lebensjahr in seinen eigenen vier Wänden besitzen, teilt die Polizei im Kreis Coesfeld mit.

Schießgenehmigung fehlte dem 39-Jährigen

Allerdings darf man damit nicht schießen. Das ist nur mit einer Schießgenehmigung gestattet, die bei der Waffenbehörde beantragt werden kann. Diese Erlaubnis lag bei dem Lüdinghauser aber nicht vor. Deshalb ermittelt die Polizei nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 39-Jährigen.

In der ersten Mitteilung der Polizei am Wochenende hieß es, die Spezialkräfte hätten mehrere Waffen bei dem Mann gefunden. Um welche Art Waffen - Messer oder Schlagwaffen - es sich handelte, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. Fest stehe, es sei nur eine Waffe aufgefallen, für die der Mann eine Erlaubnis brauche, nämlich die Schreckschusswaffe, sagte eine Sprecherin der Polizei in Coesfeld.

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