Schüler erlebten Experimente aus Heckers Hexenküche

Mauritius-Schule

Die Spannung erreichte für die Jungen und Mädchen der Mauritiusschule ihren Höhepunkt, als Joachim Hecker die "richtig gefährlichen Experimente" ankündigte. "Heckers Hexenküche" nennt der Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker seine Experimente-Show, die er an der Grundschule vorführte.

NORDKIRCHEN

von Von Matthias Münch

, 18.10.2011, 12:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Waffel-Zerbeißen wird es richtig laut: Mit einem Stethoskop am Kopf machte Joachim Hecker Kaugeräusche hörbar.

Beim Waffel-Zerbeißen wird es richtig laut: Mit einem Stethoskop am Kopf machte Joachim Hecker Kaugeräusche hörbar.

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Experimente in der Mauritius-Schule

Der Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker zeigte den Jungen und Mädchen der Mauritiusschule spannende Experimente. Künstlichen Schnee gab es aus Babywindeln und unter Wasser brannten Wunderkerzen.
18.10.2011
/
Bei seinem "gefährlichen Experiment" mit den Wunderkerzen setzte Joachim Hecker eine Schutzbrille auf.© Foto: Matthias Münch
Mit dem Granulat aus einer solchen Babywindel machte Joachim Hecker Wasser fest. Das sah dann aus wie echter Schnee, war aber nicht kalt.© Foto: Matthias Münch
Heckers Hexenküche war in der Mauritius-Grundschule zu Gast.© Foto: Matthias Münch
Hoch konzentriert verfolgten Schüler und Lehrer die Experimente-Show im Forum der Norkirchener Grundschule.© Foto: Matthias Münch
Hoch konzentriert verfolgten die Jungen und Mädchen die Experimente-Show im Forum der Norkirchener Grundschule.© Foto: Matthias Münch
Auch von ihren Plätzen aus machten die Schüler bei einigen Experimenten mit.© Foto: Matthias Münch
Seine eigene Stimme übertrug Joachim Hecker mit Stethoskop und Mikrofon auf Lautsprecher im Forum der Mauritiusschule.© Foto: Matthias Münch
Beim Waffel-Zerbeißen wird es richtig laut: Mit einem Stethoskop am Kopf machte Joachim Hecker Kaugeräusche hörbar.© Foto: Matthias Münch
Stethoskop am Schädel: Auch die Lehrerinnen und Lehrer bezog Joachim Hecker in seine Experimente ein.© Foto: Matthias Münch
Auch sportliche Übungen gehörten zur Experimente-Show in "Heckers Hexenküche".© Foto: Matthias Münch
Mit spaßigen Übungen erklärte Joachim Hecker, wie der Körper beim Hin-und-her-Wippen immer in der Balance gehalten wird.© Foto: Matthias Münch
Mit einer Heißluftpistole schrumpfte Joachim Hecker einen solchen Plastikbecher zu einer flachen Scheibe.© Foto: Matthias Münch
Eben war es noch ein Plastikbecher, an dessen Seite der Experimentator das Wort "Mauritiusschule" geschrieben und eine Katze gemalt hatte. Durch heiße Luft sackte der Becher zur flachen Scheibe zusammen. Die Schrift schrumpfte ein. Die Katze wurde zum Breitmaulfrosch.© Foto: Matthias Münch
Die Gummiente, die eben noch locker auf dem Glas schwamm, ist "festgefroren". Im Handumdrehen hat Joachim Hecker aus dem Wasser künstliches Eis gemacht.© Foto: Matthias Münch
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Dann wiederholte der „Magier“ das Ganze mit zehn zusammen gebundenen Wunderkerzen. Und siehe da: Sie brannten im Wasserglas vollständig ab. Die Erklärung: Eine Kerze allein wird zu kalt und erlischt. Aber zehn davon behalten die nötige Temperatur von 1000 Grad, um weiter zu brennen. Der dafür nötige Sauerstoff ist in der grauen Paste der Wunderkerzen enthalten. Deshalb würden sie sogar im Weltraum brennen.

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Der Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker zeigte den Jungen und Mädchen der Mauritiusschule spannende Experimente. Künstlichen Schnee gab es aus Babywindeln und unter Wasser brannten Wunderkerzen.
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Bei seinem "gefährlichen Experiment" mit den Wunderkerzen setzte Joachim Hecker eine Schutzbrille auf.© Foto: Matthias Münch
Mit dem Granulat aus einer solchen Babywindel machte Joachim Hecker Wasser fest. Das sah dann aus wie echter Schnee, war aber nicht kalt.© Foto: Matthias Münch
Heckers Hexenküche war in der Mauritius-Grundschule zu Gast.© Foto: Matthias Münch
Hoch konzentriert verfolgten Schüler und Lehrer die Experimente-Show im Forum der Norkirchener Grundschule.© Foto: Matthias Münch
Hoch konzentriert verfolgten die Jungen und Mädchen die Experimente-Show im Forum der Norkirchener Grundschule.© Foto: Matthias Münch
Auch von ihren Plätzen aus machten die Schüler bei einigen Experimenten mit.© Foto: Matthias Münch
Seine eigene Stimme übertrug Joachim Hecker mit Stethoskop und Mikrofon auf Lautsprecher im Forum der Mauritiusschule.© Foto: Matthias Münch
Beim Waffel-Zerbeißen wird es richtig laut: Mit einem Stethoskop am Kopf machte Joachim Hecker Kaugeräusche hörbar.© Foto: Matthias Münch
Stethoskop am Schädel: Auch die Lehrerinnen und Lehrer bezog Joachim Hecker in seine Experimente ein.© Foto: Matthias Münch
Auch sportliche Übungen gehörten zur Experimente-Show in "Heckers Hexenküche".© Foto: Matthias Münch
Mit spaßigen Übungen erklärte Joachim Hecker, wie der Körper beim Hin-und-her-Wippen immer in der Balance gehalten wird.© Foto: Matthias Münch
Mit einer Heißluftpistole schrumpfte Joachim Hecker einen solchen Plastikbecher zu einer flachen Scheibe.© Foto: Matthias Münch
Eben war es noch ein Plastikbecher, an dessen Seite der Experimentator das Wort "Mauritiusschule" geschrieben und eine Katze gemalt hatte. Durch heiße Luft sackte der Becher zur flachen Scheibe zusammen. Die Schrift schrumpfte ein. Die Katze wurde zum Breitmaulfrosch.© Foto: Matthias Münch
Die Gummiente, die eben noch locker auf dem Glas schwamm, ist "festgefroren". Im Handumdrehen hat Joachim Hecker aus dem Wasser künstliches Eis gemacht.© Foto: Matthias Münch
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Mit Hilfe des Fördervereins hatte Rektorin Angela Tönnis ihn an die Grundschule geholt. Viele weitere Überraschungen erlebten die Kinder. Unter dem Strom einer Heißluftpistole schrumpfte ein Plastikbecher zur flachen Scheibe. Mit dem Kunststoff-Granulat aus einer Babywindel stellte Hecker aus Wasser künstlichen Schnee her. Und mit dem Ende eines Stethoskopes, wie es jeder Arzt verwendet, machte er über ein Mikrofon die Geräusche im Kopf hörbar.Spricht ein Mensch mit anderen, überträgt die Luft den Schall zu den Ohren der Zuhörer. Der Sprecher selbst hört die Schallwellen auch über seine Schädelknochen. Deshalb finden die meisten ihre eigene Stimme merkwürdig, wenn sie sie auf einem Anrufbeantworter hören.

Besonders spaßig wurde es, als das Stethoskop am Kopf die Kaugeräusche von Schülern und Lehrern zu den Lautsprechern übertrug. Da klang das Zerbeißen einer Waffel wie der Lärm einer Baumaschine. So gab es zu spannenden Experimenten auch einleuchtende Erklärungen. Diese Schulstunde verging wie im Flug. Auch für einige Kinder der benachbarten Maxischule, mit denen die Grundschule kooperiert.

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