Spannende Kombination: Kunst und Kochen in den Schloss-Stuben

Plastische Bilder

Werner Schulist kennt die Welt. Anfang Oktober kann Nordkirchen Werner Schulist kennenlernen. Es könnten spannende Begegnungen werden.

Nordkirchen

, 14.09.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spannende Kombination: Kunst und Kochen in den Schloss-Stuben

Werner Schulist in seinem Artelier in Recklinghausen. © Thomas Nowaczyk

Werner Schulist muss ein glücklicher Mensch sein. Er ist ein begnadeter Musiker und zugleich ein ausgezeichneter Maler. Gegen 390 Mitbewerber aus Europa setzte sich der 1949 in Bremerhaven geborene Maler durch und gewann beim Web-Festival „Off de Cannes“ die goldene Palme in der Kategorie „Bildende Kunst“.

Gefragt waren seine Kunstwerke aber schon Jahrzehnte früher. „Bevor wir spielten, musste ich immer zuerst die Skyline von New York auf die Kinoleinwände der Clubs malen, die ja seinerzeit völlig nackt waren. Erst danach durften wir auftreten“, erinnert sich Schulist an die sechziger Jahre. Da war er auch als Musiker längst anerkannt.

Als bester Bassist Deutschlands ausgezeichnet

1962 wurde Schulist in der Recklinghäuser Vestlandhalle als bester Bassist Deutschlands ausgezeichnet. Mit 20 Jahren ging es über den „großen Teich“. Hier kam zur Musik die Malerei. Anthony Delony aus Chicago lehrte ihn die plastische Malerei. Später ermöglichte ihm Delony den Eintritt in die amerikanische Kunstwelt.

In den achtziger Jahren kehrte Schulist zurück, arbeitete vornehmlich in Frankreich. Nach Krebsoperationen siedelte er nach Deutschland um. Die Liebe zur Malerei ist geblieben. Am 4. und 5. Oktober sind einige Werke in den Schloss-Stuben (Schloßstraße 26) in Nordkirchen zu bewundern. Dazu gibt es kulinarische Köstlichkeiten von Werner Müller.

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