SPD Nordkirchen: „Die Antworten aus dem Ortsteilcheck werden uns allen helfen können“

Ortsteilcheck Nordkirchen

Ob Familienfreundlichkeit, Sicherheit oder Freizeit: Unser Ortsteilcheck fragt nach der Lebensqualität in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Auf die Antworten sind nicht nur wir gespannt.

Nordkirchen

, 15.02.2019, 11:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gereon Stierl (v. l.), Torsten Möller und Carsten Sprung beim Redaktionsbesuch. Sie sind gespannt auf die Ergebnisse des Ortsteilchecks.

Gereon Stierl (v. l.), Torsten Möller und Carsten Sprung beim Redaktionsbesuch. Sie sind gespannt auf die Ergebnisse des Ortsteilchecks. © Sylvia vom Hofe

„Wo lebt es sich am besten, liebe Nordkirchener?“ Mit dieser Frage hatten die Ruhr Nachrichten vor knapp einem Monat aufgerufen zur Teilnahme am Ortsteilcheck: einer großen Online-Umfrage zum Lebensgefühl der Menschen in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle, an der Bürgerinnen und Bürger noch bis Sonntag, 17. Februar, teilnehmen können (hier geht es zum Ortsteilcheck). Als Gereon Stierl das las, regten sich bei ihm zwei Gefühle.

„Erst einmal habe ich geschluckt, denn ich möchte unsere drei Ortsteile nicht in einem Wettbewerb gegeneinander antreten sehen“, sagt er beim Besuch in der Redaktion. Dann habe er sich aber die 20 Punkte genau angesehen, und habe festgestellt, „dass der Ortsteilcheck ein Gewinn sein kann“.

Als Politiker - Stierl ist SPD-Fraktionsvorsitzender in Nordkirchen - verfolge er schließlich das Ziel, dass alle drei Ortsteile der Schlossgemeinde lebens- und liebenswert seien. „Jeder auf seine Art“, sagt der Capeller. Dennoch: „Ich bin auch sehr gespannt auf die Ergebnisse. „Wo die Bürgerinnen und Bürger Handlungsbedarf sehen und womit sie zufrieden sind, muss uns Politiker schließlich interessieren“ - ganz unabhängig vom Parteibuch.

Nicht einmal fünf Minuten fürs Ausfüllen

„Fühlen Sie sich in Ihrem Ortsteil wirklich sicher? Wie zufrieden sind Sie mit den Angeboten der Nahversorgung? Gibt es genügend Betreuungsangebote für Ihre Kinder, oder finden Sie die angeboten Freizeitmöglichkeiten ausreichend?“ Diese und weitere Fragen gilt es, in der Online-Befragung zu beantworten. Die Teilnahme dauert höchstens fünf Minuten. Stierls Parteifreund Torsten Möller hat da zwar „einen ganz starken Verdacht, wie das die meisten in den drei Ortsteilen jeweils beurteilen“, aber Erhebung auf möglichst breiter Basis helfe, den zu erhärten, sagt der Vorsitzende des Ortsvereins.

„Für uns steht fest, dass wir auch weiterhin in jedem Ortsteil Kita, Schule und Sportstätten haben wollen“, sagt Carsten Sprung, Möllers Stellvertreter. Dennoch müsse gewährleistet sein, dass auch jeder schnell woanders hinkomme. „Die Verkehrsanbindungen im öffentlichen Nahverkehr ermöglichen es, alle Ziele zu erreichen.“ Ob das ganz oder gar nicht stimmt, wollen wir im Fragebogen von den Teilnehmern des Ortsteilchecks wissen. Die drei Genossen haben den Regler im Online-Fragebogen nach links geschoben, in Richtung „stimmt nicht“. Noch nicht. Denn Ideen gibt es bereits.

Auch Mobilität ist ein Thema

Ob kurzfristig mietbare Elektrofahrräder, Carsharing in Siedlungen, autonome Nachbarschafts-Taxen, die Lebensmittel, Pakete und sonstige Einkäufe in die Straße liefern sowie spezielle Mobilitäts-Servicepunkte in allen drei Ortsteilen: „Da ist die Gemeinde schon auf dem Weg“; sagt Stierl mit Blick auf einen Workshop der Gemeinde zusammen mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel und mit dem Verein Münsterland e. V. im vergangenen Sommer.

Die Kommunalpolitiker haben die Fragen des Ortsteilchecks bereits beantwortet. Alle anderen haben dazu ebenfalls noch Gelegenheit bis Sonntag, 17. Februar. Wir werden anschließend die Ergebnisse für jeden einzelnen Ortsteil vorstellen, analysieren und den Problembereichen auf den Zahn fühlen.

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