Straßenausbau Rosenstraße-West II: Gemeinde nennt Termin für Gespräch mit Anwohnern

mlzNeubaugebiet

Die Gemeinde will bald mit dem Straßenausbau im Baugebiet Rosenstraße-West II beginnen. Dabei sollen aber die Anwohner mitbestimmen. Einen Termin für das Treffen gibt es auch schon.

Nordkirchen

, 06.03.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Nachbarschaft im Südkirchener Neubaugebiet Auf dem Hegekamp haben ihre Wünsche bereits geäußert, erklärte Bürgermeister am Donnerstagabend im Ausschuss für Bauen und Planung. Bald sollen auch die Anwohner des Nordkirchener Baugebiets Rosenstraße-West II über den Ausbau ihrer Straßen entscheiden.

Die Verwaltung nannte auch einen Termin für die Anliegerversammlung, bei der die Gemeinde ihre Pläne für den Ausbau mit den Bewohnern der Straße Wiemanns Holt besprechen möchte: am 26. März (Donnerstag), um 19 Uhr im Bürgerhaus, Am Gorbach 2.

Vorschlag: Gepflasterte Wege und Straßen

Der Vorschlag der Gemeinde: Sowohl Gehwege als auch Fahrbahn sollen gepflastert werden. Wie im ersten Bauabschnitt (Boländers Wiese und Kleimanns Weg) sollen Geh- und Fahrstreifen in einer durchgehenden Höhe verlaufen. „Wir werden den Anwohnern auch Asphalt als Straßenbelag vorschlagen“, kündigte der Bürgermeister an.

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Insgesamt biete die Straße mit ihren kurzen Stichstraßen allerdings keine große Gestaltungsfreiheit, wie Bauamtsleiter Josef Klaas ankündigte. Die Straßenbreite sei insgesamt „sehr schmal“, erklärte Klaas. Pflanzbeete oder größere Grünflächen seien daher nicht vorgesehen. Allerdings sei „punktuelle Begrünung mit mittelgroß werdenden Bäumen“ möglich, wie aus den Ausschussunterlagen hervorgeht.

Zugang zur Umgehungsstraße wird geschlossen

Gerade die Bewohner der Häuser am nordwestlichen Rand des Baugebiets Richtung Ferdinand-Kortmann-Straße wird es freuen, dass auch der Zugang zur Umgehungsstraße wieder geschlossen wird. Klaas: „Wir haben das während der Zeit der Bauaktivität erlaubt.“ Auf dem überwiegenden Teil der Grundstücke sind die Bauarbeiten weitestgehend abgeschlossen, deshalb soll auch der Anschluss an die Umgehungsstraße für Fahrzeuge wieder wegfallen.

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Die größeren Flächen im Nordwesten und Nordosten des Baugebiets sollen reine Wendeflächen bleiben, einzelne öffentliche Parkplätze seien dennoch vorgesehen.

Die Frage nach dem Tempolimit wird ebenfalls noch zu klären sein. Auch das ist ein Punkt, über den die Verwaltung mit den Anwohnern diskutieren will. Der Vorschlag der Gemeinde ist eine Tempo-30-, oder Tempo-20-Beschilderung.

Entscheidung über Tempolimit

Die Erfahrung aus anderen Gesprächsterminen in Neubaugebieten habe gezeigt, dass Anwohner häufig Schrittgeschwindigkeit wünschen, sagte Josef Klaas am Donnerstag. Auch im Ausschuss wurde dieser Vorschlag gemacht.

Allerdings helfe das reine Ausweisen als verkehrsberuhigter Bereich - oder Spielstraße - nicht automatisch gegen zu schnelles Fahren, argumentierte der Bauamtsleiter. Über die endgültige Beschilderung entscheide ohnehin das Straßenverkehrsamt des Kreises.

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