Unfall beim Martinszug: Fahrerin nimmt erstmals Stellung

NORDKIRCHEN Die Verursacherin des schweren Verkehrsunfalls während des Südkirchener Martinsumzuges am 11. November 2007, bei dem der damals siebenjährige Mirco Schäperklaus schwer verletzt wurde, hat bislang beharrlich zu dem Vorfall geschwiegen. Am 31. März startet der Prozess zu dem Unfall. Dies nahm die Fahrerin des Unfallfahrzeugs jetzt zum Anlass erstmals zu dem Ereignis Stellung zu nehmen.

von Von Kathrin Strehle

, 23.03.2009, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unfall beim Martinszug: Fahrerin nimmt erstmals Stellung

Mirco heute - es sind kaum Unfallfolgen zurückgeblieben.

Er erklärt in ihrem Namen, warum die Unfallsfahrerin nicht unmittelbar nach dem Ereignis zur Klärung beitragen konnte: Seine Mandantin habe bei dem Verkehrsunfall eine Wirbelsäulenverletzung erlitten, die im Anschluss an das Unfallgeschehen operativ versorgt werden musste. Ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt sowie Reha-Maßnahmen hätten sie davon abgehalten. In der Folgezeit habe sie dies jedoch nachgeholt. Warum die damals 36-jährige Fahrerin trotz des Erkennens der Warteschlange, die sich am Kreisverkehr gebildet hatte und der Tatsache, dass es ihr gelang ihr Fahrzeug an der Schlange vorbei zu lenken, nicht möglich gewesen ist, ihr Fahrzeug abzubremsen, konnte sie zunächst nicht erklären.

  Ärzte stellten später eine bis dahin noch nicht festgestellte Gesundheitsstörung fest, die die Erklärung hierfür sein könnte. Weiter schrieb Jürgen Austrup, dass seine Mandantin aufrichtig mit allen Teilnehmern des Martinsumzuges, im Besonderen natürlich mit der Familie von Mirco Schäperklaus, mitfühle. 

Lesen Sie jetzt