Corona-Schutzverordnung

Volkshochschule muss im November ihr Angebot drastisch reduzieren

Die Volkshochschule kann in Olfen und Nordkirchen im Teil-Lockdown nicht wie geplant arbeiten. Viele Kurse fallen aus. Aber die Verantwortlichen haben auch eine gute Nachricht.
Als Irmgard Laermann (l.) und Andrea Bauhus das neue Programm vorstellten, konnten sie nicht ahnen, dass der Semesterstart verschoben werden muss. © Gemeinde Nordkirchen/Abend (A)

Die neue Corona-Schutzverordnung, die ab dem 2. November gilt, ermöglicht den Volkshochschulen einen Teil des Kursangebots aufrechtzuerhalten. Zu den Kursen, die im Volkshochschulkreis Lüdinghausen mit den Standorten Ascheberg, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen und Senden fortgeführt werden, gehören die Integrations- und Berufssprachkurse, Schulabschlusskurse und deren Vorbereitung, Kurse der beruflichen Bildung (inklusive Bildungsurlaube) und alle Online-Angebote.

„Es ist natürlich schade, dass viele Kurse im November aussetzen müssen“, so VHS-Leiterin Andrea Bauhus. „In der aktuellen Pandemielage müssen aber auch die Volkshochschulen zu einer Reduzierung nicht dringlicher Kontakte beitragen.“ Es finden daher keine Präsenzangebote in den Programmbereichen Gesellschaft und Leben, Kunst-Kultur-Kreativität, Gesundheit-Sport-Ernährung und Sprachen statt. Tagesfahrten und Studienreisen sind ebenfalls ausgesetzt.

Kurse, die schon im laufenden Semester als Online-Kurse geplant waren oder die noch zeitnah auf den Online-Betrieb umgestellt werden, finden in allen Bereichen statt. „Gebühren für nicht erteilte Kurstermine werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ersetzt“, sagt Andrea Bauhus.

Für den Dezember kündigt die VHS einen digitalen Adventskalender an, der Interessierten das breite Spektrum der Volkshochschularbeit präsentiert.

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