Wie wollen die Südkirchener in Zukunft wohnen?

Diskussion am Mittwoch

Zuhören, aber auch mitmachen ist am Mittwoch, 17. September, im Forum der Nordkirchener Gesamtschule angesagt. Ab 19 Uhr soll es dort zwei Stunden lang um das Thema "Wohnzukunft Südkirchen" gehen. Südkirchener haben dann die Möglichkeit, Vorschläge zu machen: Was ist gut - und was braucht der Ortsteil noch?

SÜDKIRCHEN/NORDKIRCHEN

, 15.09.2014, 10:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie sieht Südkirchens Wohnzukunft aus? Darum geht es bei einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch.

Wie sieht Südkirchens Wohnzukunft aus? Darum geht es bei einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch.

Dabei sein kann jeder, der mit dem Thema Wohnen in Südkirchen zu tun hat. Die Veranstaltung ist in mehrere Abschnitte eingeteilt.

  • Zuerst führt Bürgermeister Dietmar Bergmann ins Thema ein. Dann kommt Michael Führs von der Regionale-2016-Agentur zu Wort. Er wird "Wohngeschichten" erzählen und verdeutlichen, wie das Thema Wohnzukunft Südkirchener verschiedener Altersklassen betrifft.
  • Dirk Meyer, Student der TU Dortmund, stellt die Ergebnisse seiner Einwohnerbefragung in Südkirchen vor.
  • Elke Frauns spricht danach mit dem Publikum über Qualitäten und Handlungsbedarf in Südkirchen. Im Anschluss startet eine Gesprächsrunde zum Thema Wohnzukunft.
  • Außerdem wird es verschiedene Arbeitsstationen geben, an denen jeder seine Zukunftsideen und Beratungswünsche äußern kann. Diese werden danach kurz vorgestellt. Der Abend soll ausklingen mit Gesprächen rund um das Thema Wohnzukunft Südkirchen.

Das Themenspektrum, das besprochen werden soll, geht jeden etwas an, der in Südkirchen lebt und dort auch in Zukunft wohnen will. Wie können alte Wohngebiete entwickelt werden? Wie bleiben Gebäude der 50er-, 60er- und 70er-Jahre lebenswert für ältere Generationen und werden es für jüngere? Jeder soll eigene Vorschläge machen können, erzählen können, was gut ist in Südkirchen und wo noch Handlungsbedarf entsteht.

Ob es darum geht, Südkirchenern ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen, oder  die Nahversorgung, also das Angebot an Ärzten, Lebensmittelläden und Sportvereinen, zu thematisieren - alles ist möglich.  Praktisch wird es am Mittwoch in einer Gesprächsrunde mit Vertretern der Banken, des Kreises und der Gemeinde. Sie sollen unter anderem über finanzielle Hilfen und Fördermöglichkeiten informieren, die vor einem Hausumbau wichtig sein könnten. 

Letztlich sind auch die Südkirchener selbst gefragt. Gäste können Vorstellungen von und Ansprüche an ein Südkirchen der Zukunft formulieren. Außerdem soll das Publikum aufzählen, wo es Beratungsbedarf hat. Dabei kann es unter anderem ums altersgerechte Wohnen oder Energieeffizienz am eigenen Haus gehen. Den Organisatoren geht es darum , Ideen zu sammeln, sie zu besprechen und ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

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