Grünstreifen brannte: Wind machte der Feuerwehr beim Einsatz in Nordkirchen Arbeit schwer

Brandeinsatz

Die andauernde Trockenheit fordert auch die heimische Feuerwehr. Am Mittwochabend war sie in der Bauernschaft Piekenbrock gefordert.

Nordkirchen

, 04.07.2019, 08:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grünstreifen brannte: Wind machte der Feuerwehr beim Einsatz in Nordkirchen Arbeit schwer

Die Flammen wurden durch den Wind weiter angefacht und das Feuer drohte sich auszubreiten. © Feuerwehr

Es war 20.21 Uhr am Mittwochabend (3. Juli), als es vorbei war mit dem ruhigen Abend für die Feuerwehr. Ein Grünstreifen hatte an der Straße Zur Lanwert in der Bauerschaft Piekenbrock hatte Feuer gefangen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten rund 50 Meter Grünstreifen auf einer Breite von einem Meter. An einer Stelle hatte das Feuer, welches durch den Wind weiter angefacht wurde, bereits auf eine Hecke und auf erste Halme eines angrenzenden Getreidefeldes übergegriffen.

Feuerwehr verhindert weitere Ausbreitung

Mit zwei Strahlrohren wurden die Flammen gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert. Mithilfe der Wärmebildkamera konnten letzte Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden. Nach rund einer Stunde rückte die Feuerwehr wieder ein.

Damit musste die Feuerwehr innerhalb von nur einer Woche zum zweiten Mal einen brennenden Grünstreifen löschen.

Vor wenigen Tagen musste der Löschzug Südkirchen zur Münsterstraße ausrücken. Dort waren aus ungeklärter Ursache etwa 50 Quadratmeter Grünstreifen in Brand geraten.

Schon eine Glasscherbe kann ein Feuer auslösen

Das Feuer wurde mit zwei C-Strahlrohren gelöscht und somit eine Ausbreitung auf ein angrenzendes Getreidefeld verhindert.

Die Feuerwehr weist daraufhin, dass bei der anhaltenden Trockenheit bereits Kleinigkeiten, wie eine Glasscherbe, ausreichen um ein Feuer auszulösen.

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