Wohnquartiere werden wissenschaftlich untersucht

Master-Arbeit über Südkirchen

Die Gemeinde Nordkirchen hat ein großes Interesse daran, möglicher Überalterung der Siedlungsbereiche aus den 1950er bis 1970er Jahren entgegen zu wirken. Jetzt bekommt die Gemeinde Hilfe von einem Studenten, der sich intensiv mit der Wohnsituation in Südkirchen beschäftigt.

SÜDKIRCHEN

24.04.2014, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie entwickeln sich die Südkirchener Wohnquartiere? Antworten auf diese Frage sucht eine wissenschaftliche Untersuchung.

Wie entwickeln sich die Südkirchener Wohnquartiere? Antworten auf diese Frage sucht eine wissenschaftliche Untersuchung.

Der Fragebogen enthält unter anderem Fragen zum Sanierungsstand der Häuser und zu möglichen geplanten Umbau- und Renovierungsmaßnahmen. Meyer weiß um die Bedeutung solcher Wohnquartiere für Kommunen wie Nordkirchen: „Es gilt, frühzeitig negativen Trends wie Überalterung, Sanierungsbedarf, fehlender Barrierefreiheit oder schlechter Nahversorgung entgegen zu wirken.“ Die Ergebnisse seiner Umfrage will Meyer der Gemeinde zur Verfügung stellen. Die Gemeindespitze hat unterdessen auch schon Initiative ergriffen. Noch im Juni soll es eine Informationsveranstaltung geben, bei der auch Vertreter von Architektenbüros, Energieberater, Wohnberater des Kreises Coesfeld oder auch Vertreter von Kreditinstituten Haus- und Grundstückseigentümern Wege aufzeigen, ihr Wohnquartier aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

Und was ist Ihre Meinung, liebe Leserinnen und Leser? Welche Ideen haben Sie? Wie sollten sich Wohnquartiere künftig so entwickeln, dass angestammte Bewohner nicht in ihren Häusern vereinsamen, andererseits aber auch jüngere Familien sich für einen Zuzug interessieren könnten?  

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