„You‘ll Never Walk Alone“ darf sich Westfalia Vinnum zurecht auf die Fahnen schreiben: Der Verein betätigt sich karitativ. © Matthias Henkel
Fußball

3.000 Kilometer sind erst der Anfang: Westfalia Vinnum läuft für die Wohltätigkeit

Westfalia Vinnum schickt große Teile des Vereins zum Laufen. Damit unterstützt der Verein einen guten Zweck. Eine lange Strecke haben wurde schon zurückgelegt. Das ist aber erst der Anfang.

Weihnachten ist das Fest der Liebe – und auch eine Zeit, in der viele Personen an ihre Mitmenschen denken. Auch Westfalia Vinnum engagiert sich in diesem Jahr für andere und verbindet das Wohltätige mit dem Nützlichen.

Denn die beiden Seniorenmannschaften aus der Kreisliga A beziehungsweise Kreisliga B sowie die Alten Herren gehen laufen. Einerseits halten sich die Mannschaften so fit, andererseits tun sie etwas Gutes, denn pro gelaufenem Kilometer wird an das Kinderpalliativzentrum Datteln gespendet.

Patrick Roser: „Eine megacoole Geschichte“

„Ich finde, das ist eine megacoole Geschichte“, sagt Patrick Roser, Sportlicher Leiter bei der Westfalia und selbst Spieler der ersten Mannschaft. Die Idee zu dieser Aktion kam Roser zusammen mit Daniel Kühne, der Vorsitzender der Alte-Herren-Abteilung von Westfalia Vinnum ist.

Patrick Roser steht nicht nur als Torhüter auf dem Feld von Westfalia Vinnum, sondern engagiert sich auch abseits des Platzes. © Reith © Reith

Kühne steht schon länger im Kontakt zum Kinderpalliativzentrum Datteln, richtete früher bereits ein Benefizturnier in Vinnum aus, dessen Einnahmen der Einrichtung zugute kamen.

Und auch Roser ist von der Idee begeistert. „Ich bin selbst Vater von zwei Kindern. Denen geht es zwar gut, bei vielen anderen ist das aber anders. Deshalb liegt mir das am Herzen“, so der Sportliche Leiter.

Jetzt spendet die Mannschaft 10 Cent pro gelaufenem Kilometer. Bei bereits 3.000 absolvierten Kilometern ist bereits ein hübsches Sümmchen zusammengekommen – und das soll noch lange nicht das Ende sein. Die Lauf-Challenge läuft seit Anfang Dezember und geht noch bis zum 10. Januar. Nach etwa erst der Hälfte der Zeit ist also noch einiges möglich.

Westfalia Vinnum will die 6.000 Kilometer knacken

Gerne würden die Vinnumer nochmal 3.000 Kilometer draufpacken, auch wenn der ein oder andere wohl über die Feiertage sich vielleicht auch etwas Ruhe gönnen wird. „Am Ende wird aber sicher eine vernünftige Summe zustande kommen“, ist sich Roser sicher.

Das Geld kommt dabei aus der Mannschaftskasse des jeweiligen Teams, direkt von den Spielern also. Erste, Zweite und Alte Herren waren direkt von der Idee angetan. „Die fanden es eine super Idee“, berichtet Roser. „Vielleicht läuft man bei diesem guten Zweck noch den ein oder anderen Kilometer mehr.“ Zu wünschen wäre das der Westfalia – vor allem aber dem Kinderpalliativzentrum Datteln.

Über den Autor
Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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