Patrick Roser äußert sich zur Nachfolge von Michael Nachtigall. © Sebastian Reith
Fußball

Das sagt Westfalia Vinnums Sportlicher Leiter zur Verpflichtung auf der Trainer-Position

Westfalia Vinnum hat die Nachfolge von Trainer Michael Nachtigall geregelt. Wie der Verein zu seiner Entscheidung fand, verrät der Sportliche Leiter Patrick Roser.

Am Sonntag gab Westfalia Vinnum bekannt, wer Michael Nachtigall auf der Position als Cheftrainer beerbt. Nachdem der Sportliche Leiter Patrick Roser und Geschäftsführer Michael Asemann sich mit mehreren Namen beschäftigt hatten, präsentierte der A-Ligist nun die Nachfolge.

Dabei holt die Westfalia nun gleich ein Duo an die Borker Straße. Dennis Gerleve und Marcell Gebauer übernehmen das Amt in Vinnum. Dass gleich zwei Personen für die Mannschaft verantwortlich sein werden, ist logisch, denn auch der spielende Co-Trainer Guiliano Buccini verließ die Westfalia. So schließt der Klub die Baustelle auf der Trainer-Position und auf dem Feld.

„Wir waren besonders davon überzeugt, dass Dennis Spielertrainer ist“, berichtet Roser. „Für die Kreisliga finde ich diese Lösung nicht verkehrt.“ Roser betonte dabei, wie gut Gerleve zur Mannschaft passen wird. „Er ist ein emotionaler Typ, das brauchen wir im Verein. Auf dem Platz ist er ein Lautsprecher, diese Eigenschaft können wir gut gebrauchen.“ Dabei sei Gerleve neben dem Platz ein ruhiger Typ, „das genaue Gegenteil“, wie Roser sagt. „Außerdem zeigt er absoluten Einsatzwillen.“

Dennis Gerleve soll Westfalia Vinnum spielerisch und charakterlich verstärken

Charakterlich dürfte er die Westfalia also verstärken. Roser betont aber auch: „Über seine fußballerischen Qualitäten müssen wir nicht sprechen.“ Spielerisch dürfte Vinnum also auch ein Stück vorankommen.

Gerleve war nicht der einzige Kandidat bei der Westfalia, überzeugte die Verantwortlichen aber am meisten. „Wir haben uns mit mehreren Personen intensiv auseinandergesetzt“, so Roser. Die vergangenen zwei bis drei Wochen hätte sich der Verein intensiv um die Nachtigall-Nachfolge bemüht. „Die Corona-Pause hat uns in die Karten gespielt. So konnten wir die Trainersuche in Ruhe angehen“, sagt Roser, stellt aber klar: „Selbst wenn es nicht so gewesen wäre, hätten wir einen Plan B mit einer Interimslösung in der Schublade gehabt.“

Den Kontakt stellten die Westfalia-Verantwortlichen über Michael Asemann her. „Michael kennt ihn noch aus Trainerzeiten vom BV Lünen. Er hat dann den Kontakt gesucht und wir sind uns schnell einig geworden“, so Roser.

Über den Autor
Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
Zur Autorenseite
Matthias Henkel

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.