Dennis Gerleve (l.) hat sich bei Westfalia Vinnum schon gut eingelebt. © Jura Weitzel
Fußball

Dennis Gerleve bei Westfalia Vinnum wieder in der ersten Reihe: „Fühlt sich gut an“

Vorgestellt wurde er schon im Jahr 2020, so richtig arbeiten kann er erst jetzt. Dennis Gerleve ist der neue Mann am Ruder von Westfalia Vinnum. Und er hat dabei ein klares Ziel vor Augen.

Am Sonntag stand für Dennis Gerleve ein Date mit dem Ex-Klub an. Im Testspiel gegen den BV Lünen spielte der Spielertrainer von Westfalia Vinnum gegen seine eigene Vergangenheit. Zwischen 2016 und 2020 war er ebenfalls als Spielertrainer für den Klub aus Lünen aktiv.

„Aus meiner Mannschaft von damals sind aber nicht mehr viele Leute dabei. Da hat sich das Gesicht schon deutlich verändert. Trotzdem freut man sich natürlich auf die bekannten Gesichter, auch neben dem Platz“, so Gerleve. Einer der Spieler, die schon unter Gerleve beim BV Lünen aktiv waren, ist Kevin Helmrich, der sich durchaus ärgerte, „dass Dennis jetzt mit einem Grinsen im Gesicht hier nach dem Spiel stehen kann“.

Doch mit Blick auf die neue Aufgabe seines ehemaligen Trainers sagte Helmrich: „Ich denke, Dennis macht das schon gut in Vinnum.“ Bei einem Klub, in dem sich Gerleve von Tag eins an wohl fühlt. Obwohl er in seiner Planung einen Wechsel so schnell nicht vorgesehen hatte. Nach seiner Zeit beim BV Lünen wechselte Gerleve im Sommer 2020 als Spieler zum Bezirksligisten Blau-Weiß Alstedde. Dort absolvierte er Corona-bedingt nur vier Spiele, ehe es ihn weiter nach Vinnum zog.

„Es war natürlich nicht einfach, in Alstedde so eine Lücke zu reißen. Ich habe da auch eine gute Rolle gespielt. Doch die Gespräche mit Vinnum waren einfach richtig, richtig gut“, so Gerleve.

Dieser offenbart weiter, dass auch die erneute Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Marcell Gebauer eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt hat. Mit Gebauer arbeitete er bereits beim BV Lünen zusammen. Beide sind dazu privat befreundet.

Nun also steht er wieder in der ersten Reihe. Und das, so Gerleve, fühle sich gut an. „Wir sind hier extrem gut aufgenommen worden. Wir haben uns ja dann ganz klar für das Projekt hier entschieden und freuen uns darauf, wieder unser eigenes Ding zu machen.“

Das Ganze dann in einem Kreis, der für Gerleve und Gebauer neu ist. Im Kreis Recklinghausen kenne er sich noch nicht so gut aus. Mit dem FC Recklinghausen und ein, zwei anderen Teams gebe es oben wohl einige gute Gegner. Den Rest der Liga aber könne Gerleve noch nicht einschätzen. „Einen kleinen Überblick habe ich mir schon gemacht. Habe mir dazu von einigen Leuten Eindrücke geholt. Wir werden es dann in der Saison sehen“, blickt Gerleve schon einmal in die Zukunft.

Dennis Gerleve hat mit Westfalia Vinnum ein klares Ziel

Für die er ein klares Ziel mit Westfalia Vinnum hat. „In den letzten ein, zwei Jahren hat der Klub gegen den Abstieg gespielt. Also wollen wir einfach so schnell es geht so viele Punkte wie möglich holen, um damit in der neuen Saison nichts zu tun zu haben.“

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