Für Matthias Potthoff, ehemaliger Co-Trainer beim SuS Olfen, ist noch kein Ersatz gefunden. © Sebastian Reith
Fußball

Entscheidung naht: Bekanntes Gesicht könnte Co-Trainer des SuS Olfen werden

Bereits Anfang Juni war klar, dass Matthias Potthoff als Co-Trainer beim SuS Olfen nicht mehr weitermachen wird. Bisher wurde aber noch kein Ersatz gefunden. Es gibt aber potenzielle Kandidaten.

Es gab in diesem Jahr schon einen gewaltigen personellen Umbruch beim SuS Olfen. Erst kehrte das starke Quartett um Fabian Konietzni, Felix Schröder, Robin Maikötter und Sebastian Rast dem Bezirksligisten den Rücken und wechselte zur SG Selm. Dann wurde Trainer Jupp Ovelhey durch den neuen Coach Patrick Linnemann ersetzt. Auch der zweite Mann an der Seitenlinie, Matthias Potthoff, verließ den SuS Olfen. Und die Nachfolge des Co-Trainers ist weiterhin ungeklärt.

Drei Jahre war Potthoff im Einsatz für den Bezirksligisten. Die unsichere Personallage in Olfen sowie der lange Anfahrtsweg aus Essen hatten final zu der Entscheidung geführt, in der kommenden Saison nicht mehr weiter zu machen. Im Verein ist man aber sehr zuversichtlich, dass seine Position bis zum Saisonstart Anfang September wieder besetzt ist und man noch den richtigen Mann findet.

Es gebe auch bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten, bestätigt Nobert Sander, sportlicher Leiter des SuS Olfen. Jedoch müssten seitens der möglichen Co-Trainer noch ein paar Dinge erledigt werden, bevor es zu einer klaren Zusage kommt.

SuS Olfen braucht noch Zeit um sich final zu entscheiden

Die Verantwortlichen beim SuS Olfen messen dem Mann neben Patrick Linnemann eine enorme Bedeutung bei und brauchen deswegen auch mehr Zeit, um sich final zu entscheiden. „Es ist wichtig, dass wir eine Lösung finden, von der alle zu hundert Prozent überzeugt sind“, erklärt Sander. Hinzu komme, dass der zweite Coach sich aktiv an der Entwicklung der Spieler beteiligen soll, da die Mannschaft unheimlich jung sei. „Bei uns ist man nicht nur nebenbei Co-Trainer“, so der Sportliche Leiter.

Olfens Cheftrainer Patrick Linnemann muss weiterhin warten, bis er Unterstützung an der Seitenlinie bekommt.
Olfens Cheftrainer Patrick Linnemann muss weiterhin warten, bis er Unterstützung an der Seitenlinie bekommt. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Der Neue muss auch in das harmonische Bild, das im Moment zwischen Mannschaft und Cheftrainer Linnemann herrscht, passen. Diese „wunderbare Einheit“ solle auch in Zukunft so bleiben. Beim SuS Olfen hofft man nun, bis Ende August eine passende Lösung zu finden. Viel Eingewöhnungszeit bleibt dann aber nicht mehr.

Keine große Eingewöhnung nötig für einen Kandidaten

Einer der beiden Kandidaten muss sich jedoch gar nicht groß einleben, erklärt Norbert Sander. „Die Person kennt die Mannschaft und die Verantwortlichen gut.“ Es könnte also bald ein bekanntes Olfener Gesicht an der Seitenlinie des Bezirksligisten stehen und mit Patrick Linnemann den Ton angeben.

Vom neuen Coach sei man im Verein bisher sehr überzeugt. Die Spielweise sowie die Vor- und Nachbereitung stimmen einfach, erklärt Sander. „Da passen einfach viele Dinge gut zusammen und die Spieler haben Spaß auf dem Platz.“ Der Sportliche Leiter ist sich sicher, dass man diese Saison den Klassenerhalt schaffen kann. Und das bald schon mit einem zweiten Trainer.

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