Fatih Cengiz (v.r.) bereitete am Sonntag den Ausgleich von Khaled Omeirat vor. © Nico Ebmeier
Fußball

Fatih Cengiz von Westfalia Vinnum fühlt sich bei seiner Familie schon wieder richtig wohl

Es ist die große Wiedervereinigung von Westfalia Vinnum. Nachdem sowohl Fatih als auch Murat Cengiz zurück an die Borker Straße gewechselt sind, ist die Familie nun wieder zusammen auf dem Platz.

Torwart Patrick Roser nannte Fatih Cengiz den „verlorenen Sohn“, der nun endlich wieder zurück beim Fußball-A-Ligisten Westfalia Vinnum ist – und zumindest nach zwei Spielen fällt auf: Der Rückkehrer fühlt sich bei seiner Familie schon wieder pudelwohl.

Zusammen mit seinen Cousins Mert und Murat hatte Fatih Cengiz bereits vor sechs Jahren an der Borker Straße gespielt. Dann trennten sich die Wege. „Ich spiele ja nun mittlerweile sogar schon zum dritten Mal hier. Als ich 2016 hierher kam, kickten die anderen beiden aber in Olfen. Deswegen ist es umso geiler, wieder mit meiner Familie vereint sein zu können. Wir haben uns wirklich wieder gefunden“, schwärmt der Stürmer.

Beim Testspiel gegen die Reserve des BV Brambauer (2:3) am vergangenen Sonntag wurde Cengiz erst zur Halbzeit eingewechselt – er hatte vorher noch eine andere Verpflichtung. Als er reinkam, stellte er die BVB-Verteidigung aber sofort vor Probleme. Das zwischenzeitliche 2:2 von Khaled Omeirat bereitete er sogar mustergültig vor.

Welchen Stellenwert der Rückkehrer aber in der Mannschaft hat, wurde wenig früher in der Trinkpause klar. Zu diesem Zeitpunkt bestimmten die Brambaueraner klar die Partie, drehten das Spiel zu ihren Gunsten und in der Pause übernahm dann Fatih Cengiz das Wort: „Männer, wir müssen daran glauben. Wir schaffen alles. Wir drehen dieses Ding noch“, monierte er und tatsächlich folgte bekanntlich das 2:2.

Und auch so scheint mit dem A-Ligisten in diesem Jahr richtig viel möglich zu sein, glaubt der Stürmer zumindest. „Das ist eine echt geile Mannschaft. Es macht extrem Bock, wieder hier zu sein. Ich gebe zwar jetzt nicht unbedingt den Aufstieg als Ziel aus, so Platz fünf möchte ich aber schon erreichen“, so Cengiz. „Aber letztendlich träumt man natürlich als Fußballer nur von Siegen und Aufstiegen.“

Fatih Cengiz träumt von den oberen Tabellenregionen

Wenn es dann aber tatsächlich zum großen Vinnummer Angriff kommen soll, müssen sich die Gelb-Schwarzen auch auf die Tore von Fatih Cengiz verlassen können. Schon während seiner vergangenen Visite an der Borker Straße erzielte der Angreifer in drei Saisons fast 40 Tore. „Ich glaube, dass mit diesem Team richtig viel möglich ist. Wir machen jetzt schon einen sehr guten Eindruck, selbst wenn noch Stammspieler wie Yusuf Demir fehlen.“

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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