Co-Trainer Marcell Gebauer stand beim ersten Test von Westfalia Vinnum an der Seitenlinie. © Jura Weitzel
Fußball

Neuzugang bei Westfalia Vinnum schlägt gleich ein: „Fühlt sich an, als wäre ich schon ewig dabei“

Es ist noch gar nicht lange her, dass bei Westfalia Vinnum ein Neuzugang mit auf dem Platz steht. Doch der Spieler fühlt sich von Anfang an wohl. Das schlägt sich gleich im ersten Testspiel nieder.

Viel Veränderung gibt es schon seit einem Jahr nicht mehr im Kader von Westfalia Vinnum. Der Fußball-A-Ligist setzt auf Kontinuität. Zwei Spieler kamen im Sommer, zwei gingen – das war es mit den Wechseln. Außerdem vermeldete der Verein noch zwei Neuzugänge im Winter, die aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht in einem Spiel zum Einsatz kamen.

Für den Winter-Neuling Robin Hagenmeyer hatte das nun ein Ende. Beim 2:2-Remis am Wochenende gegen Niederaden stand er gleich in der Startelf – und traf nach nur zwölf Minuten, in denen er das gelbe Trikot der Westfalia bei einem Spiel trug.

Robin Hagenmeyer feiert einen gelungenen Einstand

Einen besseren Einstand hätte sich Hagenmeyer wohl kaum vorstellen können. „Ehrlich gesagt habe ich mir darum nicht viele Gedanken gemacht“, wiegelt er ab. „Es ist das erste Spiel seit Monaten, da sind alle froh überhaupt auf dem Platz zu stehen.“ Das Gefühl, gleich ein Tor zu machen, sei aber gut gewesen, gibt Hagenmeyer zu.

Neuzugang Robin Hagenmeyer traf direkt im ersten Spiel für Westfalia Vinnum.
Neuzugang Robin Hagenmeyer traf direkt im ersten Spiel für Westfalia Vinnum. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Der Stürmer freut sich aber nicht nur über seinen Treffer und die Rückkehr auf den Platz, sondern lobt explizit, wie gut er an der Borker Straße aufgenommen wurde. „Das ist überragend gut“, schwärmt Hagenmeyer. „Ich fühle mich superwohl und merke, dass es einfach passt. Ich wurde von Anfang an eingebunden und es fühlt sich so an, als wäre ich schon ewig dabei.“

Dabei konnte Hagenmeyer bei seinem ersten Spiel für die Westfalia gar nicht auf zwei Stützen zurückgreifen, die mit für seinen Wechsel verantwortlichen waren. Zum einen ist das Spielertrainer Dennis Gerleve und zum anderen Pascal Beck, beide kamen ebenfalls im Winter nach Vinnum und waren mit entscheidend für die Luftveränderung.

Am vergangenen Wochenende weilten beide jedoch im Urlaub, sodass Co-Trainer Marcell Gebauer gegen Niederaden das Sagen hatte. „Ich freue mich schon darauf, wenn beide wieder da sind und wir zusammen auf dem Platz stehen“, sagt Hagenmeyer.

Westfalia Vinnum bereitet sich intensiv vor

In der nahen Zukunft gilt es für die Westfalia Vinnum, sich auf die neue Spielzeit vorzubereiten und besser als in der vergangene Saison zu spielen, als die Mannschaft nicht aus dem Tabellenkeller herauskam.

Hagenmeyer weiß auch, wo sich sein neues Team bis zum Start Mitte August verbessern sollte: „Wir müssen auf jeden Fall daran arbeiten, dass wir uns mehr Chancen erarbeiten. Vorne fehlen noch die Automatismen, was aber auch daran liegt, dass die Offensive neu zusammengestellt wurde.“ Noch ist dafür ausreichend Zeit. Und arbeitet Westfalia Vinnum genau an diesem Punkt, wird der Treffer von Robin Hagenmeyer wohl längst nicht der letzte gewesen sein.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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