Dietmar Köhler, Trainer der Volleyballerinnen des SuS Olfen, sucht weiterhin Verstärkung für sein Team. © Reith
Volleyball

Schwierige Suche: Volleyballerinnen des SuS Olfen finden keinen Ersatz für zwei Abgänge

Schon länger ist bei den Volleyballerinnen des SuS Olfen klar, dass zwei Spielerinnen für die Saison 21/22 nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Suche nach Ersatz gestaltete sich nicht einfach.

Schon zum Ende der abgesagten Volleyballsaison 20/21 war beim SuS Olfen klar, dass zwei frische Neuzugänge das Team nach knapp einem Jahr wieder verlassen werden. Madeleine Kuhlmann und Caroline Heurich, die vom TV Datteln nach Olfen gewechselt sind, waren beide eine gute Verstärkung, die ideal in die Mannschaft von Trainer Dietmar Köhler gepasst hat – vor allem durch die erschwerten Bedingungen in der neuen Liga.

Doch zu aufwendig war für die beiden Frauen auf Dauer der Weg zum Training mehrmals in der Woche. Nun gilt es Ersatz für die beiden Spielerinnen zu finden. Doch die Suche gestaltet sich alles andere als leicht. Die Volleyballmannschaft hatte bereits einen Aufruf über Facebook gestartet, um so jemand Neues ins Team zu holen – bisher aber ohne Erfolg. „Es ist aktuell wirklich schwierig, Spielerinnen zu finden, vor allem weil wir in Olfen auch ein bisschen zwischen den Welten liegen“, erklärt Köhler.

Genug Zeit um Neuzugänge zu suchen

Westlich vom SuS Olfen liegt das Halterner Team, im Süden der TV Datteln. Anfahrtswege würden für Spielerinnen aus diesen Gebieten schnell lang werden – wie auch bei Madeleine Kuhlmann und Caroline Heurich. Lüdinghausen hätte durch den großen Kader viel Potenzial, dass von dort jemanden Richtung Olfen wechselt. „Von dort kriegen wir aber nichts, vielleicht wollen die Spielerinnen auch nicht wechseln“, so Köhler.

Dreieinhalb Monate bleiben nun noch bis zum Saisonstart Mitte Oktober. Doch bis dahin will der Olfener Coach mit potenziellen Neuzugängen nicht warten. Nach den Sommerferien, die am 17. August enden, hätte er schon gerne zwei neue Spielerinnen im Team. Somit wäre auch noch genug Zeit, um sie für die ersten Matches am Netz fit zu machen und in die Gruppe zu integrieren.

Abwerben ist keine Option für Olfener Coach

Grundsätzlich sei man auf jeder Position aber gut besetzt, auch in den Spielen. Einige Spielerinnen könnten zudem auch noch an anderer Stelle spielen, erklärt Köhler. Im Training sieht das manchmal ein wenig anders aus. Denn einige im Team fallen durch ihren beruflichen Schichtdienst öfter mal aus. Wenn sich dann noch jemand verletzt, könnte es irgendwann knapp werden, erklärt Köhler.

Deswegen wollen die Volleyballerinnen erneut einen Aufruf über Social Media starten. Volleyballerinnen von anderen Vereinen ansprechen oder direkt abwerben, ist keine Option für Dietmar Köhler. „Sowas machen wir bei uns einfach nicht.“ Ob und wer in Zukunft die nötige Verstärkung für den SuS Olfen bildet, wird also in den kommenden Wochen geklärt.

Grundsätzlich ist Köhlers Team aber fit und ist nach der Pause schneller als gedacht wieder ins Training gekommen. „Die ersten Einheiten der vergangenen drei Wochen haben gezeigt, dass es diese Saison ganz gut funktionieren wird.“ Bezogen auf die Aufstellung und das Spielerische müsse man aber noch ein paar Trainingsspiele machen, erklärt Köhler. Im Moment gehen deswegen Listen im Team rum, um zu prüfen, welche Spielerinnen wann zu den Einheiten kommen können, damit am Ende auch genug Frauen auf dem Platz stehen. „Dann kommen wir auch wieder in Schwung“, so der Olfener Coach.

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