Mateusz Ostaszewski (M.) brachte den SuS Olfen in Führung. © Henkel
Fußball

Spektakel bleibt beim SuS Olfen diesmal aus – Arbeit bleibt trotz Zufriedenheit

Der SuS Olfen testet im BV Rentfort gegen einen klassengleichen, aber ambitionierteren Gegner. SuS-Trainer Patrick Linnemann ist zufrieden, erkennt bei seinem Team aber noch Verbesserungspotenzial.

Das ganz große Spektakel ließ der SuS Olfen diesmal aus: In den ersten beiden Testspiel mit Beteiligung des Fußball-Bezirksligisten waren sechs, beziehungsweise sieben Treffer gefallen. Gegen den ebenfalls in der Bezirksliga spielenden BV Rentfort fielen beim 2:1-Sieg für den SuS am Ende lediglich drei Tore – dabei wäre auch hier gegen die ambitionierten Gäste ein Spektakel möglich gewesen.

Eigentlich ging der SuS Olfen eher nicht als Favorit gegen Rentfort ins Spiel. Die Gäste zählen zu den durchaus ambitionierten Vereinen in der Staffel 14, während der SuS in der annullierten Saison sportlich den meisten anderen Mannschaften der Staffel 9 hinterherlief. In der Partie machte sich das aber nicht bemerkbar.

Offensivtrio des SuS Olfen macht Druck

Im Gegenteil: Besonders in der ersten Hälfte übte die vorderste Reihe der Olfener mit Mateusz Ostaszewski, Tim Kortenbusch und Marvin Böttcher immer wieder Druck auf den ballführenden Spieler der Rentforter und zwang diese zu Fehler. Die Mannschaft setzte damit genau das um, was Patrick Linnemann von seiner Mannschaft erwartet. „Das Ziel ist es, uns von Sonntag zu Sonntag zu steigern. Das haben wir geschafft“, sagte der SuS-Trainer zufrieden.

Marvin Böttcher gehörte beim SuS Olfen zu offensiven Aktivposten.
Marvin Böttcher gehörte beim SuS Olfen zu offensiven Aktivposten. © Henkel © Henkel

In den ersten 20 Minuten trug diese Taktik noch kein Früchte, bis dahin waren beide Teams bemüht, ohne jedoch das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Zunächst hatte der BV die Chance auf die Führung, Torwart Jan Stember parierte jedoch stark (19. Minute). Im direkten Gegenzug geriet der Abschluss von Daniel Berger zu harmlos (20.).

Besser machte es dann aber Ostaszewski. Nach einer Balleroberung wurde der Offensivmann freigespielt, der den Ball problemlos am Rentforter Torwart einschob (22.). Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich beide Mannschaften noch je eine Chance, die aber nicht zu weiteren Toren führten.

Im zweiten Durchgang musst der SuS Olfen etwas den hohen Temperaturen und dem laufintensiven Spiel Tribut zollen und lief Rentfort nicht mehr so hoch an. „Die Kräfte sind uns bei 28 Grad ab der 70. Minuten flöten gegangen, da müssen wir noch etwas tun“, so Linnemann. Der SuS-Coach gab zudem an, das Pressingspiel seiner Mannschaft noch weiter verbessern zu wollen.

Genau um die Phase 20 Minuten vor dem Ende fing sich der SuS Olfen auch das Gegentor ein. Diesmal waren es die Rentforter, die viel Druck ausübten und sich durch den Treffer durch Niklas Plonowski mit dem Ausgleich belohnten (72.).

Auch wenn die Intensität nachließ, erarbeiteten sich beide Mannschaften noch Chancen auf beiden Seiten. Das einzige Tor, das noch fiel, war aber dann der Treffer von Niklas Mählmann (85.), der eine schöne Ballkombination abschloss.

Tim Kortenbusch scheitert knapp

Rentfort hatte zwar auch Chancen, im Spiel selbst in Führung zu gehen, SuS-Torwart Stember verhinderte aber aber weitere Gästetore. Die Olfener ihrerseits hatten selbst die Möglichkeit, alle Restzweifel am Testspielerfolg zu beseitigen, als der fleißige Kortenbusch freistehend aufs Rentforter Tor zueilte, den Ball aber mit den Außenrist knapp am Tor vorbeisetzte.

Nicht speziell auf diese Chancen, sondern viel mehr auf anderen Gelegenheiten, die der SuS Olfen ausließ, bemerkte Linnemann: „Die Chancenauswertung war nicht ganz so gut, daran müssen wir arbeiten.“ So blieb das Spektakel am Ende aus.

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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