Der SuS Olfen geht angeschlagen in das Pokalspiel gegen Eintracht Ahaus. © Sebastian Reith
Fußball

Spieler des SuS Olfen hat zwei Baustellen: Eine ist „Masse zulegen“

Im Sommer geht es für einen Fußballer des SuS Olfen vom Jugend- in den Seniorenbereich. Um in der Bezirksliga zu bestehen, hat er zwei Bereiche ausgemacht, in denen er sich verbessern muss.

Der Sprung vom Juniorenfußball in den Seniorenbereich ist für viele ein großer. Auch ein Olfener Talent, das gemeinsam mit fünf anderen aus der A-Jugend in die erste Mannschaft des SuS aufrückt, steht vor diesem Schritt. Um künftig in der Bezirksliga bestehen zu können, hat der 18-Jährige zwei Baustellen ausgemacht, an denen er arbeiten muss.

Die Bezirksliga ist für Jonas Brinkbäumer kein unbekanntes Terrain. „Ich habe bis zur B-Jugend bei SpVg Erkenschwick eigentlich durchgängig Bezirksliga gespielt“, erklärt der 18-Jährige, „dann gehörte ich sogar zum Landesliga-Kader.“ Dort stimmte es an vielen Dingen allerdings nicht und Brinkbäumer schloss sich dem SuS Olfen an.

Nun steht im Sommer der Schritt in die erste Mannschaft an. Andere Optionen oder Vereine waren keine Alternative. „Der Verein kam früh auf mich zu und hat gesagt, dass er gerne mit mir in der Ersten planen würde. Das Vertrauen hat mich geehrt“, berichtet Brinkbäumer rückblickend.

Jonas Brinkbäumer (r.) rückt in der neuen Spielzeit zu den Bezirksliga-Senioren des SuS Olfen auf.
Jonas Brinkbäumer (r.) rückt in der neuen Spielzeit zu den Bezirksliga-Senioren des SuS Olfen auf. © SC Verl © SC Verl

Seine Mitspieler aus der Jugend Tim Kortenbusch und Paul Gelver kamen bereits in der vergangenen Spielzeit bei den Senioren zum Einsatz, bei Brinkbäumer stand eine Verletzung im Weg. „Eigentlich sollte ich da auch mal mitspielen, eine Bänderdehnung und ein Haarriss im Fuß haben das aber verhindert“, erklärt der Abiturient.

Die Verletzungen sind mittlerweile überwunden und Brinkbäumer schmerzfrei. Umso größer ist die Vorfreude auf die kommende Saison, in der er vor allem ein Ziel hat: „Ich will so viel Erfahrung wie möglich sammeln, möglichst viel spielen. Die Umstellung vom Juniorenfußball wird schon krass sein.“

Um auf Spielminuten zu kommen, will Brinkbäumer seine Stärken auf der Innenverteidiger-Position einbringen: „Für die Position bin ich sehr schnell. Außerdem würde ich sagen, dass mein Passspiel und meine Übersicht im Aufbau gut sind.“ Die Geschwindigkeit benötige er auch, denn: „Damit fange ich auf, was ich im körperlichen Bereich an Defiziten habe.“

Als „eher schmal“ beschreibt sich Brinkbäumer selbst und weiß daher, woran er arbeiten kann: „Ich muss wohl ein bisschen an Masse zulegen.“ Und nach kurzer Überlegung nennt er auch die zweite fußballerische Baustelle: „Der linke Fuß, den kann ich sicher noch stärken.“

Davon abgesehen ist auch bei Brinkbäumer die Sehnsucht groß, wieder auf dem Platz zu stehen. Was dem in Datteln wohnenden Schüler besonders fehlt: „Das Teamgefühl auf der einen Seite, auf der anderen Seite bekomme ich durch den Fußball immer den Kopf frei. Wenn ich auf dem Rasen stehe, vergesse ich alles andere.“

Lange muss sich der 18-Jährige wohl nicht mehr gedulden. Bis dahin hat Brinkbäumer aber Zeit, um an seinen Schwächen zu arbeiten und sich anschließend für die Bezirksliga zu empfehlen.

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