Patrick Linnemann muss ein kompliziertes Personalpuzzle lösen. © Nico Ebmeier
Fußball

Verletzte und gesperrte Spieler, aber auch Rückkehrer: Großes Personalpuzzle beim SuS Olfen

Trotz eines ausbaufähigen Saisonstarts beim SuS Olfen bleibt Trainer Patrick Linnemann gelassen. Dem Bezirksligisten fehlen wieder viele Spieler, aber es gibt auch Rückkehrer.

Ein Punkt aus den ersten vier Spielen – ergebnistechnisch hätte der Saisonstart in die Bezirksliga für die Fußballer der SuS Olfen sicher besser laufen können. Auf das 2:2 gegen Union Lüdinghausen im ersten Spiel folgten drei 1:4-Niederlagen. Aktuell bedeutet das Platz 14 für die Olfener.

SuS Olfen plagen nicht nur Verletzungssorgen

Zur ganzen Wahrheit gehört jedoch auch, dass die Ergebnisse deutlicher klingen, als es der Verlauf der Spiele vermuten lässt. Die Probleme: späte Gegentore und eine ausbaufähige Chancenverwertung. Zudem plagen die Olfener erhebliche Verletzungssorgen. Zehn Spieler standen am vergangenen Wochenende gegen Blau-Gelb Schwerin nicht zur Verfügung. Die Auswechselbank war mit nur drei Spielern eher dünn besetzt.

Trotz allem zeigte die spielerische Form der Spiel- und Sportgemeinschaft zuletzt nach oben. Das weiß auch Trainer Patrick Linnemann: „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir in diese Liga gehören, jetzt müssen wir das mit Ergebnissen untermauern.“

Vor der Partie am kommenden Sonntag (15 Uhr) bei der SG Castrop-Rauxel ist jedoch weiterhin keine Entspannung der Kadersituation in Sicht. Zwar kehrt der etatmäßige Kapitän Marvin Böttcher nach abgelaufener Rotsperre zurück in die Mannschaft. Und auch Außenbahnspieler Emanuel Lucau könnte am Wochenende bereits eine Option sein. Mit Lars Meier und Pablo Tenkhoff Otero fehlen jedoch zwei Spieler aufgrund von Sperren.

Pablo Tenkhoff Otero (l.) wird dem SuS Olfen am Wochenende fehlen.
Pablo Tenkhoff Otero (l.) wird dem SuS Olfen am Wochenende fehlen. © Nico Ebmeier © Nico Ebmeier

„Die Situation wird durch die Karten natürlich nicht einfacher“, meint Trainer Linnemann nach dem Spiel gegen Schwerin. Für ihn ist es eine Art Eins-zu-eins-Tausch innerhalb des Kaders. Wirklich mehr Optionen würden sich nicht bieten. Trotzdem gibt der Trainer sich kämpferisch: „Ich möchte immer gewinnen, egal wie viele Verletzte wir haben.“

Zielvorgabe: Siege gegen SG Castrop-Rauxel und Teutonia Waltrop

Die Ansage für die kommenden Begegnungen gegen die SG Castrop-Rauxel und SuS Teutonia Waltrop ist daher klar: „Zwei Spiele, zwei Siege“. Einen Bedarf an Nachverpflichtungen vertragsloser Spieler als Reaktion auf die angespannte Kadersituation sieht Olfens Trainer Linnemann allerdings nicht: „Natürlich wünscht man sich in so einer Situation einen noch mehr Breite, aber wir haben einen vernünftigen Kader und die Spieler kommen zurück.“

Gleichzeitig will der Trainer weiter auf die eigene Jugend setzen. „Mit den Spielern aus unserer A-Jugend ist immer zurechnen, wir wollen ihnen eine Chance geben, dafür stehen wir – das ist unser Weg“, so Linnemann. Das ausgegebene Ziel Klassenerhalt sei daher nicht gefährdet. „Die Jungs arbeiten unter der Woche richtig hart und haben richtig Bock“, sagt er.

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