Die Mannschaft von Dietmar Köhler spielt kommende Saison in der Verbandsliga. © Reith
Volleyball

Zahlreiche Absteiger – harter Abstiegskampf droht dem SuS Olfen

Die Zahl der Abstiegsplätze in der kommenden Saison ist groß. Der SuS Olfen spricht von einer schweren Aufgabe. Es wird vermutlich gerade auf den Saisonstart ankommen.

Der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) hat neue Auf- und Abstiegsregelungen sowie Spielpläne für die neue Saison veröffentlicht. Für Olfens Verbandsliga-Volleyballerinnen steht neben langen Auswärtsfahrten auch ein harter Abstiegskampf an. Denn der WVV will die Ligenzahl wieder schleunigst reduzieren.

Eine Tabelle mit kürzlich veröffentlichten Auf- und Abstiegsregelungen macht klar, was auf den SuS Olfen zukommt. Eine Aufstiegsrelegation entfällt in der Verbandsliga. Der Tabellenzweite wird somit keine Chance haben, über Entscheidungsspiele noch den Oberliga-Startplatz zu bekommen. Aber da gucken die Olfenerinnen als Wildcard-Profiteur sowieso nicht drauf. Der Aufsteiger will die Klasse halten. Doch das dürfte schwer werden.

Denn vier Teams aus der elf Mannschaften umfassenden Verbandsliga-Staffel 5 werden den direkten Gang in die Landesliga antreten müssen. Der Verband möchte so die Zahl der Verbandsligen wieder reduzieren, wie die Struktur vor dem coronabedingten vermehrten Aufstieg war. „Der Verband möchte die fünfte Staffel wegbekommen“, sagte Olfens Trainer Dietmar Köhler. Nur so kann nämlich das herkömmliche System mit Auf- und Abstieg wieder greifen. Ligenübergreifend bedeutet das: 20 Verbandsligisten steigen 2020/21 ab.

SuS Olfen muss mindestens Platz sechs belegen

Und dann tritt noch ein Sondereffekt in der Verbandsliga 5 der Olfener auf: Die Landesauswahl des WVV, die auch in der Liga spielt, kann nicht absteigen. Der SuS Olfen muss also mindestens Tabellensechster werden. „Das wird eine schwere Geburt“, sagte Trainer Dietmar Köhler.

Dass der SuS direkt zum Saisonstart punkten muss, zeigt auch der Spielplan, der jetzt draußen ist. Olfen trifft zunächst auswärts auf den VC Altenbeken-Schwaney, hat dann zwei Heimspiele gegen den VfB Schloß Holte und SuS Holzhausen und spielt dann wieder auswärts beim SC Halle. Heißt: Der SuS trifft auf alle Mitaufsteiger zum Start. „Wir müssen da möglichst schon punkten“, so Köhler – sonst läuft der SuS Olfen der Musik womöglich schon früh hinterher.

In Stein gemeißelt sind die Termine im Spielplan jedoch noch nicht und können je nach politischer Lage und Infektionsgeschehen abweichen. „Für uns geht es darum, Spaß zu haben. Sollten wir absteigen, haben wir wenigstens ein Jahr Erfahrung in der Verbandsliga gesammelt“, so Köhler.

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Sportler durch und durch, der auch für alle Sportarten außerhalb des Fußballs viel übrig hat. Von Hause aus Leichtathlet, mit einer Faszination für Extremsportarten, die er nie ausprobieren würde. Gebürtig aus Schwerte, hat volontiert in Werne, Selm, Münster und Dortmund.
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Sebastian Reith

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