Wegen einer Baustelle ist die Straße Eckernkamp in Olfen gerade voll gesperrt. Anwohner hatten in den letzten Wochen aber nicht den Eindruck, dass dort gerade viel gearbeitet wird. © Foto: Maria Niermann
Eckernkamp

Eckernkamp in Olfen: Das ist der Stand auf der Großbaustelle

Voll gesperrt ist der Eckernkamp in Olfen seit Ende Mai. Der Kreis saniert die Fahrbahndecke und legt einen Radweg an. Allerdings haben manche Anwohner den Eindruck, die Arbeiten ruhen.

Der Eckernkamp in Olfen soll sich verändern: Er soll viel fahrradfreundlicher werden – und muss saniert werden. Schon seit Mai ist die Straße für die Durchfahrt voll gesperrt – die Arbeiten laufen. Oder? Manche Anwohner haben sich in den vergangenen Wochen gefragt, ob die Bauarbeiter vor Ort zwischendurch eine Pause eingelegt haben. Bis auf ein paar Löcher im Boden sehe man noch nicht viele Fortschritte.

Der Kreis Coesfeld als Baulastträger der Straße ist für die Bauarbeiten zuständig und stellt auf Anfrage der Redaktion klar: Nein, die Arbeiten stehen nicht still.

Christian Schwarz vom Kreis hat aber eine Erklärung, wie es zu dem Eindruck gekommen sein könnte. „Die bauausführende Firma Eiffage hat verschiedene Suchgrabungen durchgeführt, zur Sicherung vorhandener Versorgungsleitungen. Dabei wurde festgestellt, dass sich einige Versorgungsleitungen in den Bereichen der neu zu setzenden Seitenabläufe befinden. Nach Rücksprache mit den Versorgungunternehmen können die Leitungen überbaut oder müssen umgelegt werden. Dies zu klären dauert natürlich einige Tage“, erklärt er.

Kreis: Bisher keine Komplikationen bei den Bauarbeiten

Bislang sind auf der Straße außerdem Pflasterflächen aufgenommen worden, gerade werden auch Leerrohre für Versorgungsleitungen verlegt. Komplikationen, so erklärt Christian Schwarz es weiter, habe es bei den Arbeiten bisher nicht gegeben – auch Beschwerden seien beim Kreis bisher nicht eingegangen. Zumindest nicht zu der Baustelle an sich.

Zur Verkehrsführung – der Westwall ist die Umleitung für den voll gesperrten Eckernkamp – gab es aber schon eine Beschwerde, wie Lisa Lorenz von der Stadt Olfen auf Anfrage der Redaktion erklärt. Die sei auch an den Kreis Coesfeld weitergleitet worden.

Am Westwall, der parallel zum Eckernkamp verläuft, steht auch ein Geschwindigkeitsmessgerät, das diejenigen Verkehrsteilnehmer, die die Umleitung nutzen, daran erinnert, dass sie sich – anders als im Eckernkamp – in einer 30er-Zone befinden. Das Gerät war für einige Tage außer Betrieb. In Rücksprache mit den Bauhof, so erklärt es Lisa Lorenz, seien die Probleme aber mittlerweile behoben.

Arbeiten sollen Ende August/Anfang September abgeschlossen sein

Geplant ist, dass der Eckernkamp einen 1,25 Meter breiten Weg für Radfahrer bekommt. An der Breite der Gehwege soll sich nichts ändern – aber die Fahrbahn für Autos wird auf 4,50 Meter reduziert. Außerdem fällt durch den Radweg Parkraum weg – viele Anwohner oder Anlieger hatten vorher am Straßenrand geparkt, das wird dann bald dort nicht mehr möglich sein.

Die Arbeiten liegen laut Christian Schwarz von Kreis Coesfeld im Zeitplan. „Zum jetzigen Zeitpunkt geht der Kreis davon aus, das die Arbeiten Ende August/Anfang September fertig gestellt werden können“, erklärt er.

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Marie Rademacher

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