Pinke Schilder an Bäumen: Die ersten Signale des des Hohe-Mark-Steigs in Olfen zeigen sich

mlzHohe-Mark-Steig

Der Hohe-Mark-Steig ist ein neuer Wanderweg, der von Olfen nach Wesel und zurück führt. Nächstes Jahr im Frühjahr soll er an den Start gehen, die ersten Signale sind aber jetzt schon zu sehen.

Olfen

, 20.11.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Pink ist auffällig und sticht sofort ins Auge: Kaum zu übersehen sind die neuen Schilder, die sich jetzt in Olfen an einigen Bäumen finden. Was sie da sollen? Sie weisen auf einen Wanderweg hin, der von Olfen nach Wesel und umgekehrt führt: den Hohe-Mark-Steig.

Das ist ein Wanderweg, den der Naturpark Hohe Mark, zu dem Olfen gehört, ausweist. Er soll insgesamt 158 Kilometer lang werden - der Startpunkt soll in Olfen an der Füchtelner Mühle und der dort entstehenden Tourist-Information liegen.

Alle 200 bis 250 Meter ein Wegezeichen

Jetzt sind als erster Schritt die Wegezeichen an den Bäumen angebracht, wie Stadt-Mitarbeiterin Sarah Ludwiczak auf Anfrage der Redaktion bestätigt. Wie viele Schilder genau an wie vielen Bäumen in Olfen angebracht sind, konnte sie zwar nicht sagen. Aber: „Die Wegezeichen sind etwa alle 200 bis 250 Meter an den Bäumen“, erklärte sie. „Das ist jetzt das erste Signal.“

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Bis zum Frühjahr sollen zu den Wegezeichen, die Wanderern den Weg weisen, dann noch Bänke, Sitzgruppen, Schutzhütten und Schilder mit Fernzielen auf den neuen Wanderweg kommen. Sie alle sollen durch ein spezielles Design sofort als zum Hohe-Mark-Steig zugehörig erkennbar sein.

Eine Etappe nach Haltern und eine nach Datteln

Von Olfen aus sind gleich zwei Routen oder Etappen ausgewiesen: eine führt nach 24 Kilometern Wanderung nach Haltern, die andere nach 22 Kilometern nach Oer-Erkenschwick/Datteln.

Anfangs, so bestätigt es Sarah Ludwiczak, war es eigentlich geplant gewesen, die Strecke nach Datteln über die Ahsener Brücke zu führen. Wegen der Sperrung der Brücke und eines noch nicht stehenden Zeitplans für den Neubau, habe man da jetzt aber in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr umgeplant, erklärt sie.

Kreative Alternative zur Lippebrücke in Ahsen

Die Strecke führt so nicht mehr über die Lippebrücke, sondern über die Alte Fahrt nach Datteln. „Wir mussten da jetzt halt kreativ sein und uns eine Alternative einfallen lassen“, so Sarah Ludwiczak. Es sei ja schließlich noch sehr ungewiss und demnach schlecht planbar, wann die Brücke in Ahsen wieder passierbar ist.

Aber, so erklärte sie, es sei durchaus möglich, dass die Strecke zu einem späteren Zeitpunkt noch mal geändert werde. „Auch mit Blick auf die neue Stever ist das denkbar.“

Olfen war jetzt die erste Stadt, die mit den Wegezeichen ausgestattet wurde. Mitte 2020 soll die Route dann von den deutschen Wandervereinen qualifiziert werden. „Das soll unser Leuchtturmprojekt für den Wandertourismus im Naturpark werden“, hatte Dagmar Bergmann, die Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark, im Oktober in einer Ausschusssitzung in Olfen erklärt.

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