Horseshoe-Festival in Olfen plant zweite Auflage

Rock auf dem Reiterhof

Ein Glücksbringer in Name und Logo – was kann da schon groß schiefgehen? Antwort: jede Menge. Die Premiere des Horseshoe-Festivals im vergangenen Jahr floppte. Veranstalter Christoph Dördelmann und sein Team haben ihre Lehren daraus gezogen. Bei der zweiten Auflage soll alles besser werden.

OLFEN

, 11.03.2017, 07:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei der zweiten Auflage soll alles besser werden: Horseshoe-Veranstalter Christoph Dördelmann.

Bei der zweiten Auflage soll alles besser werden: Horseshoe-Veranstalter Christoph Dördelmann.

„Bauenhof und Rock‘n‘Roll, das passt ja eigentlich ganz gut zusammen“, sagt Christoph Dördelmann. „Man muss es nur richtig verkaufen.“ Genau daran haperte es bei der Erstauflage des Horseshoe-Festivals. Kaum jemand wusste so recht Bescheid über dieses Event. Der Name verwirrte, obwohl er gar nicht so abwegig ist: Horseshoe ist das englische Wort für Hufeisen, die Veranstaltung findet auf einem Reiterhof statt. Mit Pferden hat das Ganze ansonsten aber wenig zu tun.

 

Dördelmann und seine Mitstreiter sind in diesem Jahr auf Nummer sicher gegangen. Plakate und Flyer mit dem zur Gitarre umgestalteten Hufeisen sind um den Zusatz „Rock Open Air“ ergänzt. Darum geht‘s schließlich: Gitarrenmusik unter freiem Himmel. Das miese März-Wetter bringt einen allerdings noch nicht wirklich in Festival-Stimmung.

Beim Gang über das Gelände schmatzt der Matsch unter den Gummistiefeln. In vier Monaten sollen hier, auf der vier Hektar großen Pferdewiese auf dem Reiterhof Miske, eine Freiluftbühne, eine Händlermeile, eine Kinderwelt, Getränkewagen und Co. stehen.

Jetzt soll noch mehr gemacht werden

Platz für Camping gibt‘s auch. Geparkt wird auf dem Feld nebenan. Eng wird es hier nicht, so viel ist sicher. Erst recht nicht, wenn wieder nur 300 Besucher kommen wie im Vorjahr. Das hat den Veranstaltern ein dickes Minus beschert. „Vieles war improvisiert“, sagt Dördelmann. „Wir haben zwar alle schon etwas Erfahrung mit der Organisation von Festivals, aber so ganz alleine hatten wir es eben noch nicht gemacht.“

So war das vergangene Horseshoe-Festival in Olfen:

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So war das Horseshoe-Festival in Olfen 2015

Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten sich viel Mühe gemacht und, dank vieler Unterstützer, ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was 2015 aber ausblieb, waren die erhofften und benötigten Besucherströme. In diesem Jahr gibt es eine zweite Auflage des Festivals. Der Veranstalter hofft nun auf mehr positive Resonanz.
05.06.2016
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Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Dabei hatten die Macher des Horseshoe-Festivals ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
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Wichtigste Erkenntnis des Teams: früher anfangen und mehr machen. Gerade beim Marketing und der Sponsorensuche. Viele Unterstützer aus der Region sind längst gefunden. Die Städte Olfen und Datteln helfen bei der Organisation. Was noch fehlt, ist ein Hauptsponsor. „Da sind wir in Gesprächen“, so Dördelmann.

Und wenn es wieder nichts wird? War‘s das dann mit dem Festival? „Dann machen wir es eben woanders“, sagt der 43-Jährige. „Wir werden weiter versuchen, das Ding groß zu machen.“

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Infos rund um das Horseshoe-Festival
Vom 14. bis 16. Juli findet das Festival auf der Pferdewiese des Reiterhofs Miske, Lehmhegge/Dattelner Straße 79, statt.Auftreten werden unter anderem: The Fog Joggers, Disposable Heroes, Motorjesus, Karaoke Till Death, Tommy Finke & Band, Mira Boom , Rekk.
Zeiten und Preise: Freitag, 18 bis 2 Uhr (8 Euro, AK 10 Euro); Samstag 12 bis 2 Uhr, (12 Euro, AK 15 Euro); Sonntag 11 bis 18 Uhr (5 Euro); Drei-Tages-Ticket: 20 Euro.
Tickets sind ab sofort über die Homepage und Facebookseite des Festivals erhältlich, ab April auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Wir verlosen 5x2 Kombitickets. Die ersten fünf Anrufer am Montag, ab 12 Uhr, gewinnen. Tel. (02592) 9 69 46. Anrufe vor 12 Uhr werden nicht angenommen.

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