Jungstorch aus der Steveraue flog in Frankreich in Stromleitung

OLFEN Eine traurige Mitteilung erhielt in den letzten Tagen Georg Holtmann. Einer der drei im letzten Jahr in der Steveraue geborenen Störche hat den Flug ins Winterquartier nicht überlebt. Der Jungstorch mit der Ringnummer 443 wurde am 6. September in Loiret in Südfrankreich tot aufgefunden.

von Von Theo Wolters

, 16.03.2009, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jungstorch aus der Steveraue flog in Frankreich in Stromleitung

Einer der drei Jungstörche ist tot aufgefunden worden.

Todesursache war ein Stromschlag infolge der Berührung einer Hochspannungsleitung. Bis dorthin hatte Storch 555 Kilometer zurückgelegt.Ring nach Helgoland geschickt

Die drei Jungstörche waren im Juni in der Steveraue von Michael Jöbgies beringt worden. "Der Finder hat den Ring abgemacht und nach Helgoland geschickt", so Georg Holtmann.  Denn auf der Nordseeinsel sitzt die Zentrale, wo alle beringten Störche aufgeführt sind.  Anhand der Ringnummer konnte Michael Jöbgies als Beringer ausgemacht werden. "Michael Jöbgies hat mich dann sofort informiert."Hoffen auf Rückkehr der Geschwister

Georg Holtmann hofft, dass die Störche mit den Nummern 442 und 444 heil ins Winterquartier gekommen sind. Dies verlassen sie erst in zwei bis drei Jahren, wenn sie geschlechtsreif geworden sind. Sollte einer der beiden Jungstörche dann wieder in Deutschland auftauchen, wird man dies erfahren.

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