Coronavirus

Kontaktnachverfolgung: 14 neue Mitarbeiter unterstützen den Kreis Coesfeld

Noch am gleichen Tag soll im Kreis Coesfeld eigentlich nachverfolgt werden, mit welchen Menschen eine an Covid erkrankte Person Kontakt hatte. Zu diesem Zweck hat das Gesundheitsamt jetzt Unterstützung.
Celine Klostermann und Kreisdirektor Dr. Linus Tepe begrüßten die 14 Containment-Scouts, die ihren Dienst am 4. Januar im Kreis Coesfeld angetreten sind. © Kreis Coesfeld

Für das Kreisgesundheitsamt im Kreis Coesfeld gibt es seit Beginn des neuen Jahres Unterstützung: 14 neue Mitarbeiter helfen seitdem bei der Kontaktpersonenverfolgung bei neu gemeldeten Coronafällen. Containment-Scouts – das ist die Bezeichnung für die neuen Mitarbeiter.

Auch das Robert Koch-Institut arbeitet seit Frühjahr 2020 mit Containment-Scouts zusammen. „Das sind in der Regel Studierende der Medizin oder anderer Gesundheitswissenschaften, die – nach erfolgreicher Bewerbung – vor Ort in den Gesundheitsämtern arbeiten und insbesondere dabei helfen sollen, Kontaktpersonen schneller und effektiver nachzuverfolgen“, heißt es dazu als Erklärung beim RKI.

Kontaktpersonen sollen noch am gleichen Tag ermittelt werden

Die 14 neuen Mitarbeitenden wurden vom Kreis Coesfeld für ein halbes Jahr eingestellt beziehungsweise vom Bund abgeordnet, wie es in einer Pressemitteilung des Kreises Coesfeld heißt.

„Ziel ist es weiterhin, sämtliche Kontaktpersonen noch am gleichen Tag zu erreichen und in Quarantäne zu setzen, um schnell und effizient mögliche weitere Infektionen zu verhindern. Das Land Nordrhein-Westfalen hat für diese personal- und zeitaufwändige Aufgabe Mittel zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mitarbeitende werden in Kürze erwartet und ebenfalls Kontakte der Infizierten nachverfolgen“, so der Kreis Coesfeld.

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