Lenklar: Lützow-Reitlehrer Potthink hat viel vor

Großes Reitturnier

52 Reiter des RV Lützow haben für die Lenklarer Reitertage genannt, die am Mittwoch beginnen. In fast jeder Prüfung haben Lützower genannt. Damit stellt der RV eine der größten Delegationen.

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, 06.04.2016, 14:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Michael Potthink auf Cicero: Das Duo ist das heiße Eisen des RV Lützow beim Drei-Sterne-S-Springen bei den Lenklarer Reitertagen in Werne. Im vergangenen Jahr kam Potthink mit Cicero auf Rang 15.

Michael Potthink auf Cicero: Das Duo ist das heiße Eisen des RV Lützow beim Drei-Sterne-S-Springen bei den Lenklarer Reitertagen in Werne. Im vergangenen Jahr kam Potthink mit Cicero auf Rang 15.

Beim Höhepunkt am Sonntag, 17. April, dem Drei-Sterne-S-Springen, geht nur Reitlehrer Michael Potthink an den Start. Doch zuvor ist Potthink ab Mittwoch noch in Bad Oeynhausen unterwegs.

Hier steigt das Berufsreiter-Championat, bei dem Potthink mit Cicero ein Drei-Sterne-S springt. „Ich habe die Möglichkeit, diese Springen gehen zu können“, sagte er im Vorfeld – Prioritäten, ob Lenklar oder das Berufsreiter-Championat wichtiger sei, wollte er festlegen: „Jedes Turnier ist ein neues Turnier – und jedes ist wichtig“, sagte Potthink. Besonders auf die Prüfungen für junge Pferde legt Potthink wert. „Wenn ich diese Pferde bei Jungpferdetouren nicht aufbaue, habe ich keinen mehr für den großen Preis“, erklärte er.

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Bevor der 46-Jährige die Drei-Sterne-S-Springprüfung reitet, steigt Potthink eine Woche vorher in den Betrieb auf der Reitanlage Gripshöver, Martinsweg 4, Werne, ein. Am kommenden Sonntag reitet er mit Aruba und Avalanche ein M-Springen. Weiter geht es für Potthink dann erst am kommenden Donnerstag mit weiteren M-Springen. Ob er dann schon mit Cicero am Parcours teilnimmt, „hängt davon ab, wie Bay Oeynhausen läuft“, so Potthink, „vielleicht gehe ich mit Cicero auch schon am Donnerstag eine Runde.“

Das Augenmerk richtet Potthink aber auf das Drei-Sterne-S-Springen am 17. April ab 15 Uhr. „Wir wollen hoffen, dass eine Nullrunde rauskommt. In Form ist er“, sagt Potthink über Cicero, „er ist jetzt zehnjährig und reif für solche Springen.“

Die Konkurrenz ist groß: 76 Reiter haben sich für das S-Springen Startplätze reserviert. Im vergangenen Jahr war das Duo als 15. mit 4,5 Strafpunkten platziert. Ins Stechen kamen da nur sechs Springreiter.  

Ridder hofft auf eine Nullrunde

Christian Ridder vom RV Lützow fiebert der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse Ein-Stern-S entgegen. „Ich bin mit Alegra nicht der Schnellste, aber ich hoffe, dass eine Null gehen kann“, sagte der 25-Jährige vor seinem Lenklar-Höhepunkt am Samstag, 16. April, um 9.15 Uhr.

Neben der elfjährigen Alegra reitet Ridder auch Corona (siebenjährig) und Viper (vierjährig). „Am Samstag und Sonntag gehe ich ein paar M- und L-Springen zum Einlaufen. Die Pferde sollen sich auf dem Platz eingewöhnen“, sagte Ridder. Das Besondere beim Zwei-Phasen-Springen eine Woche später: Er besteht eigentlich aus einem Ritt. Bleiben die Paare bei der ersten Runde fehlerfrei, schließt der Parcours zum Stechen sofort an. Haben sie einen Abwurf, ist der Ritt vorbei.

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