Lüdinghauser per Haftbefehl gesucht - Polizei erwischte ihn beim Umzug in Olfen

mlzNelkendienstag-Umzug

Ein jähes Ende hat der Olfener Nelkendienstagsumzug für einen 20-jährigen Mann gefunden. Zunächst fiel der Lüdinghauser der Polizei auf. Das unangepasste Verhalten hatte weitere Folgen.

Olfen

, 26.02.2020, 13:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Überwiegend friedlich verlaufen ist nach Einschätzung der Polizei der Nelkendienstagsumzug in Olfen. Rund 7000 Besucher haben die phantasievollen Wagen und Fußgruppen genossen, haben geschunkelt, getanzt, gefeiert. Doch nicht alle Zugbesucher hielten sich an Recht und Gesetz.

„Die Beamten vor Ort haben 12 Platzverweise ausgesprochen“, sagt Polizei Pressesprecherin Britta Venker. Weil sich eine Person nicht an diesen Verweis gehalten habe, sei sie in Gewahrsam genommen worden. Dabei blieb es allerdings nicht beim traditionellen Höhepunkt des Olfener Karnevals.

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Nach Körperverletzungen waren Strafanzeigen fällig

Zwei Strafanzeigen waren nach Körperverletzungen fällig. Dazu kam ein Verwarngeld. Warum es fällig war, konnte die Polizei-Pressestelle nicht sagen. Allerdings hat sie Details einer Festnahme am Rande des Olfener Umzugs.

Wie die Polizei-Pressesprecherin berichtet, war der Lüdinghauser wegen „unangepassten Verhaltens“ aufgefallen. Als die Beamten die Personalien des Mannes kontrollierten, wurde es für den 20-Jährigen kritisch. Wegen einer Körperverletzung war er bereits zu Jugendarrest verurteilt. Allerdings hatte er seine Strafe nicht angetreten.

Die Aufgabe übernahm direkt die Polizei. „Der junge Mann aus Lüdinghausen ist direkt der Jugendarrestanstalt in Lünen überstellt worden“, berichtet die Polizei-Pressesprecherin.

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