Manfred Frank

Olfener Bürgerpreis

Manfred Frank war in verschiedenen Ehrenämtern aktiv – ein Ende ist noch nicht in Sicht. Er ist nominiert für den Olfener Bürgerpreis 2017.

Olfen

, 30.11.2017, 10:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Manfred Frank arbeitet ehrenamtlich bei der evangelischen Kirche und beim Asylkreis. wolters

Manfred Frank arbeitet ehrenamtlich bei der evangelischen Kirche und beim Asylkreis. wolters © Theo Wolters

Ein Leben ohne ehrenamtliche Tätigkeit kann sich Manfred Frank nicht vorstellen. „In Ehrenämter sind wir nicht nur für die Menschen da, sondern das Ehrenamt gibt uns auch viel“, so der pensionierte Bundeswehrsoldat. In der evangelischen Kirchengemeinde hat er viele Ehrenämter bekleidet. Zwölf Jahre gehörte er dem Presbyterium an. „Mit 75 Jahren musste ich ausscheiden, weil die Satzung es so vorsieht“, so der 76-Jährige. Doch über diese Bestimmung solle man durchaus nachdenken. Einige Jahr war er auch Diakonie-Preysbyter.

Besondere Rolle

Vor rund 30 Jahren gehörte Manfred Frank zu den Gründern des Fördervereins der evangelischen Kirchengemeinde. Besonders gern denkt er an den Frühstückstreff im Gemeindehaus, den er elf Jahre leitete. Vor drei Monaten gab er diese Aufgabe auf. „Es war immer schön, mit Senioren plaudern zu können“, erzählt er. Und es sei eine Belohnung für die ehrenamtliche Tätigkeit, wenn sich die Teilnehmer beim Treff wohlfühlten. „Aus dem Frühstückstreff sind auch Freundschaften entstanden.“

Wie Manfred Frank erzählt, stamme er aus einer Familie, wo das Ehrenamt immer eine besondere Rolle gespielt habe. Geboren in Kolberg in Pommern kam Manfred Frank vor 40 Jahren nach Olfen. Und für ihn sei damals schon klar gewesen, er wolle ehrenamtlich für die Gesellschaft arbeiten. „Die jungen Leute heute haben kaum noch Zeit für ein Ehrenamt“, erklärt er. Aufgabe sei es so, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Und die Zeit könne man sich einteilen.

Wichtige Aufgabe

Dies tut er selbst nun auch. „Vor einiger Zeit sprach man mich an, ob ich bei einem Verein nicht im Vorstand mitarbeiten wolle.“ Man müsse aber auch einmal Nein sagen. Aktiv ist Manfred Frank auch beim ökumenischen Asylkreis. Eine Aufgabe, die für ihn sehr wichtig sei.

Der Gesang ist ein großes Hobby des 76-Jährigen. Er ist Mitglied beim MGV, war vier Jahre auch der Vorsitzende. Auf die Frage, wie lange er denn noch ehrenamtlich arbeiten wolle, erklärt. „So lange ich gesund bin. Denn diese Tätigkeit ist für mein Leben sehr wichtig.

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