Monika Seiler ist neue geistliche Begleiterin der Kolpingsfamilie

Priestermangel

Nach 86 Jahren brechen für die Kolpingsfamilie neue Zeiten an, denn seit Februar diesen Jahres steht kein Präses mehr als "geistlicher Begleiter" zur Verfügung. Dieses Amt wird nun Kolping-Vorstandsmitglied Monika Seiler ausüben.

OLFEN

von Von Edith Möller

, 20.04.2011, 13:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Voller Elan startet die neue geistliche Begleiterin der Kolpingsfamilie mit dem Vorsitzenden Paul Sinder (l.) und seinem Stellvertreter Josef Timmerhinrich in die Zukunft.

Voller Elan startet die neue geistliche Begleiterin der Kolpingsfamilie mit dem Vorsitzenden Paul Sinder (l.) und seinem Stellvertreter Josef Timmerhinrich in die Zukunft.

Monika Seiler, die von 2000 bis 2009 als Vorsitzende die Kolpingsfamilie leitete, hatte sofort Interesse, diese Aufgabe zu übernehmen. „Als mir Pastor de Baey anbot, in enger Absprache mit ihm dieses Amt ausführen zu können, war ich sofort einverstanden“, erklärte die neue „geistliche Begleiterin“. Seit sie im Jahre 2000 den Vorsitz der Kolpingsfamilie übernommen hatte, war es ihr wichtig, das Anliegen Adolph Kolpings weiter zu tragen und umzusetzen. „Ich möchte Gottesdienste und Andachten vorbereiten, die wir als Kolpingsfamilie feiern. Und wenn Interesse besteht, würde ich gerne Filmabende mit religiösem Hintergrund und Besinnungstage zu verschiedenen Themen anbieten“, erklärte Monika Seiler, die als Lehrerin an einem katholischen Gymnasium in Dortmund arbeitet.

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