Noch abstimmen: Siegt Olfen beim "Land der Ideen"?

Schulbus-Projekt

Abstimmen kann man nur noch bis Mittwoch, 24 Uhr, doch für Olfener könnte sich der Aufwand lohnen: Denn beim Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen", für das sich die Stadt mit ihrem Projekt "Bedarfsorientierter Schulbusverkehr" beworben hatte, liegt Olfen derzeit in mehr als aussichtsreicher Position.

Olfen

, 04.11.2014, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch das richtige Einsteigen ist gerade im Schulbusverkehr keine Selbstverständlichkeit. Oft kommt es zu Gedrängel. Das kann richtig gefährlich werden.

Auch das richtige Einsteigen ist gerade im Schulbusverkehr keine Selbstverständlichkeit. Oft kommt es zu Gedrängel. Das kann richtig gefährlich werden.

Beim Olfener Projekt halten Schüler beim Einsteigen ihre persönliche Chipkarte an ein Lesegerät, das die Daten mit ihrer heimischen Haltestelle an einen Computer übermittelt. Dieser berechnet automatisch die kürzeste Route für den Busfahrer. Das spart angesichts sinkender Schülerzahlen in ländlichen Räumen Kosten für die Kommunen. Kürzere Strecken ohne Leerfahrten schonen die Umwelt – und die Kinder kommen schnell und ohne Umwege nach Hause.

Denn Olfen steht mit seinem bedarfsorientierten Schulbusverkehr - Stand Dienstagnachmittag - auf Rang zwei des Publikumspreises. Lediglich ein intelligentes Stromnetz auf der Nordsee-Insel Pellworm liegt noch vor Olfen. Die Publikumsabstimmung befindet sich aktuell auf der Zielgeraden, am Mittwoch ist sie offiziell beendet. Ursprünglich hatten sogar 100 Projekte zur Auswahl gestanden, in der Vorrunde hatte sich Olfen als Siebter bereits in die Top 10 gekämpft. Nun fehlt der letzte Schritt - ein paar Stimmen können die Entscheidung zwischen Platz eins und zwei herbeiführen.

Sollte der Zuschlag an die Stadt gehen, wäre das vor allem eine Auszeichnung, die dem Prestige der Stadt erheblichen Auftrieb verleihen würde. Olfen könnte sich dann "Publikumssieger beim Land der Ideen" nennen. Ein Preisgeld gibt es dagegen nicht.

Beim Olfener Projekt halten Schüler beim Einsteigen ihre persönliche Chipkarte an ein Lesegerät, das die Daten mit ihrer heimischen Haltestelle an einen Computer übermittelt. Dieser berechnet automatisch die kürzeste Route für den Busfahrer. Das spart angesichts sinkender Schülerzahlen in ländlichen Räumen Kosten für die Kommunen. Kürzere Strecken ohne Leerfahrten schonen die Umwelt – und die Kinder kommen schnell und ohne Umwege nach Hause.

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