Olfener Außenbereiche warten auf schnelles Internet: So läuft der Glasfaserausbau

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Der Glasfaserausbau in Olfens Außenbereichen hat endlich begonnen. Bis alle mit dem schnelleren Internet versorgt sind, könnte es aber noch ein wenig dauern.

Olfen

, 23.10.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange mussten die Bewohner von Olfens Außenbereichen warten, doch nun sollen auch sie endlich Glasfaseranschlüsse bekommen. Olfenkom-Geschäftsführer Manfred Casper erklärt, wie viel Meter schon verlegt wurden und wann die Arbeiten abgeschlossen sein könnten.

Die Mitarbeiter vom für den Glasfaserausbau zuständigen Unternehmen Olfenkom haben derzeit viel zu tun. „Im Moment haben wir Zwölf-Stunden-Tage“, sagt Geschäftsführer Manfred Casper.

Nicht nur in Olfens Außenbereichen werde nämlich aktuell gearbeitet, sondern auch im Gewerbegebiet Olfen Ost II. Die Arbeiten seien daher zurzeit„nicht ganz ohne“. Die Mühe lohnt sich aber.

Geplanter Start im Juli musste verschoben werden

Denn der Ausbau des Glasfasernetzes laufe „eigentlich sehr gut“ bisher. Anfang vergangener Woche hatte der Ausbau endlich beginnen können. Ursprünglich war der Start des Glasfaserausbaus bereits für den 8. Juli vorgesehen.

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Doch es gab Probleme. Denn in einigen Bereichen waren schon so viele Kabel im Boden untergebracht, dass dort keine Glasfaser-Kabel mehr verlegt werden konnten.

Die Probleme konnten jedoch behoben werden und nun werden die Glasfaserkabel Meter um Meter verlegt. Dafür nutzt das Tiefbauunternehmen Oebotec extra einen Kabelpflug.

Über 50.000 Meter müssen noch verlegt werden

Den könne man sich „wie einen Trecker, der verkehrt herum fährt,“ vorstellen, erklärt Manfred Casper. Der Pflug bringe die Rohre „auf einer gleichbleibenden Tiefe“ in den Boden. Und das funktioniere teilweise sogar ziemlich schnell.

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„Ich gehe davon aus, dass die ersten 8.000 Meter in der Erde sind“, freut sich der Olfenkom-Geschäftsführer. Insgesamt, so schätzt er, müsse der Pflug eine Strecke von etwa 60.000 Metern bearbeiten.

Der Pflug sei vor allem „in den Bereichen, in denen Meter gemacht werden müssen“, besonders flott unterwegs. Erst wenn die Leitungen dann den Wohnhäusern näher kommen, werde es aufwendiger und etwas langsamer.

Ein zweiter Kabelpflug wurde angeboten, aber abgelehnt

Die Firma Oebotec habe sogar noch einen zweiten Pflug verwenden wollen. Doch das wäre dann zu viel geworden, erklärt Manfred Casper. Auch so hätten alle Mitarbeiter schon alle Hände voll zu tun.

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Von morgens um 7 Uhr bis abends um 20 Uhr werde aktuell gearbeitet. Wann genau die Arbeiten abgeschlossen sein werden, weiß Manfred Casper allerdings noch nicht. Er geht aber zumindest davon aus, den Abschluss des Ausbaus noch in diesem Jahr verkünden zu können.

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