Olfener in den USA zeigen Herz für ihre Heimat

Grüße aus Idaho

Ein Herz für Olfen hat unsere Redaktion in den vergangenen Wochen gezeigt. Nun ist eine ordentliche Portion Herz zurückgekommen - und das aus den USA: Nachkommen der Familie Mengelkamp haben sich nach der Postkartenaktion bei uns gemeldet und gleich einige Fotos mitgeschickt.

Olfen/Moscow

, 08.07.2015, 12:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei einem Familientreffen haben die Nachkommen der Familie Mengelkamp aus Olfen Fotos gemacht und uns geschickt. Dafür haben sie eigens unsere Postkarte "Mein Herz für Olfen" vergrößert. Amy Westberg schickte die Fotos an unser Redaktion. „Jeder liebt es von Olfen zu hören“, schreibt sie.

Postkarte für die Nachkommen

Eine Herzkarte für Olfen hatte der Selmer Walter Schlüter nach Moscow in Idaho geschickt. Weiter unten ist eine Karte ausgeführt, die den Ort zeigt. Und dies hatte einen besonderen Grund: Denn seine Mutter ist auch eine geborene Mengelkamp. Ihre Vorfahren wohnten auf dem Hof Mengelkamp in Rechede.

Seit wenigen Jahren recherchierte Walter Schlüter die Geschichte der Familie. Die Mengelkamps. die nun zu dem Familientreffen zusammenkamen, stammen von Johan und Maria Mengelkamp, geborene Gruthölter, ab. Sie bewirtschafteten den Hof Mengelkamp an der Funnenkampstraße.

1889 ausgewandert

Nach dem Tod ihres Mannes wanderte Maria Mengelkamp mit ihren elf Kindern 1988 in die USA aus. Zunächst besaß sie einen Hof in Ohio, 1889 siedelte sie auf einen Hof nach Moscow in Idaho um. Auf diesem Hof Mengelkamp findet alle fünf Jahre ein Familientreffen statt.

Unter den Familienmitgliedern waren auch Betty (87 Jahre), Viola (93 Jahre), Helen (85 Jahre) und Jim (82 Jahre). Sie sind vier von sechs Kindern von Conrad Mengelkamp, einem Sohn von Henry Mengelkamp, der 1988 mit seiner Mutter in die USA auswanderte.

So hatten wir kürzlich Herz für Olfen gezeigt:

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