Nach dem Wirbelsturm: Pater Rajakumar Mathias (40) dankt Olfenern für ihre Unterstützung

Nach dem Zyklon

Gaja ist ein Name, der für Zerstörung steht. Der Wirbelsturm wütete im November mit einer Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern über den Osten Indiens. Das rührte auch Olfener.

Olfen

, 25.08.2019, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem Wirbelsturm: Pater Rajakumar Mathias (40) dankt Olfenern für ihre Unterstützung

Rajakumar Mathias hat vor Ort nachgeschaut, was mit den Spenden passiert ist. © Rajakumar Mathias

Pater Rajakumar Mathias (40) war erschüttert, als er von der Naturkatastrophe in seiner Heimat erfuhr. Gaja, ein tropischer Wirbelsturm oder auch Zyklon, war im November über den Osten des Landes hinweggefegt und hat eine Spur der Zerstörung hinterlassen: Tote, Verletzte und Obdachlose. Fast 30.000 Strommasten hat Gaja wie Streichhölzer umgeknickt und 100.000 Bäume entwurzelt. Mitten im Katastrophengebiet: das Heimatdorf des katholischen Seelsorgers.

Dass Pater Rajakuma, der seit August Pfarrverwalter von St. Vitus ist, eine besondere Verbundenheit hat mit der Unglücksregion, hatte sich in OIfen schnell herumgesprochen. Die Menschen reagierten - nicht nur mit aufmerksamen Fragen nach dem Befinden der Angehörigen, die zum Glück unversehrt geblieben waren. Die Gemeindemitglieder spendeten auch: 5000 Euro. „Großartig“, findet Rajakumar. Denn er weiß, wie dringend das Geld gebraucht wurde - aus eigener Anschauung.

Nach dem Wirbelsturm: Pater Rajakumar Mathias (40) dankt Olfenern für ihre Unterstützung

Der Aufbau hat begonnen. © Rajakumar Mathias

Im Juli 2019 war der indische Ordensgeistliche nach Hause geflogen. Er konnte sich überzeugen, wie die Spenden beim Aufbau halfen. Seine Ordensbrüder und -schwestern des Ordens des Heiligen Franz von Sales hatten vor Ort Projekte angestoßen und begleitet, „Natürlich nicht nur für Christen“, wie Rajakumar betont. Die seien in der Region ohnehin in der Minderheit. „Ich kann allen Spenden nur danken“, so Rajakumar.

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