Prinzenpost aus Olfen: Kittblättken-Verkäufer sind bereit für die heiße Phase der Session

mlzKarneval in Olfen

„Der Kittblättkenverkauf ist eines der schönsten Dinge im Karneval“, sagt der Olfener Karnevalsprinz. Am Freitag hat er die Verkäufer besucht, die Rosenmonat die Prinzenpost verteilen.

Olfen

, 02.02.2020, 03:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Olfener Dreigestirn mit Prinz Johannes I. Leushacke, Johann Marc Möller und Funkenmariechen Pia Schlinger hat am Freitag (31. Januar) die Generalversammlung der Kittblättken-Verkäufer im Kittlokal Greskamp besucht.

Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen und heiter. Sehr viele Verkäufer waren gekommen, um vor allem die Fotos und Videos zu sehen, die jede Verkäufergruppe auf ihrer Verkaufstour geschossen und aufgenommen hatten. Sie gaben sich viel Mühe, denn es winkten Preise zwischen 20 und fünf Liter Bier.

Nach eigenen Angaben saßen Klaus Pohlmann, Marcus Köppeler und Matthias Gießler stundenlang zusammen, um das Material zu sichten, zusammen zu schneiden und mit Kommentaren zu versehen. Heraus kam eine bunte Mischung lustiger Fotos und Videos, die von den Teilnehmern mit vielen Lachern und ausgelassenem Applaus quittiert wurden.

Intensive Vorbereitung auf Verkauf der Kittblättken

Die Versammlung wählte die Verkäufer Marco Stumpf, Raphael Stumpf und Marc Kremer zum Sieger. Mit ihrem Video brachten sie eine bombastische Stimmung in den Saal. Kremer zitierte über diesen Einsatz aus seinem „Berichtsheft“. Das hatte den Hintergrund, dass er bislang als Kittblättken-Verkäufer-Azubi galt und im letzten Jahr die Prüfung zum Kittblättken-Verkäufer-Geselle ablegte. Er las vor, er habe zur Vorbereitung keine Feier, kein Wochenende und kein Bergfest ausgelassen, um für den Sammeltermin fit zu werden.

Erfolgreich bestand er die einzelnen Aufgaben und darf nun den Titel „Ehrenhandlanger auf Lebenszeit“ führen. Bei so viel Einsatz wurde das Sammelergebnis des Bezirks zum besten aller Zeiten. Anerkennenden Applaus gab es vielfach bei der Bekanntgabe der Sammelergebnisse. In vielen Bezirken konnten die Sammler ihre Einnahmen deutlich steigern. Wo es nicht so gut lief, wurde Besserung versprochen.

„Der Kittblättkenverkauf ist eines der schönsten Dinge im Karneval“

Auch Prinz Johannes I. freute sich, dass er im letzten Jahr in seinem Bezirk so viel einnahm wie noch nie. „Der Kittblättkenverkauf ist eines der schönsten Dinge im Karneval“, gab er zu. Auch sein Johann Marc ist als Kittblättken-Verkäufer bekannt. Einige Bezirke werden in diesem Jahr neu besetzt. Ersatz ist bereits gefunden. Der Vorstand dankte allen Olfener Haushalten für die großzügige Unterstützung und Bewirtung der Verkäufer. Schon jetzt freuen sich alle Kittblättkenverkäufer auf den Rosenmontag, wenn wieder die „Prinzenpost“ verteilt wird.

In diesem Jahr wird das Kittblättken um eine neue Rubrik erweitert. Es werden coole Sprüche und unerwartete Ausdrücke von Kindern abgedruckt. Dafür bat der Kittblättkenvorstand Eltern und die Kindergärten um Beiträge der kleinen Mitbürger. „Wir wollen dadurch Neubürger oder junge Familien anregen, unser Kittblättken kennen zu lernen“, erklärte Marcus Köppeler. Der Redaktionsschluss für alle Beiträge ist der 8. Februar. Der Mindestkaufpreis der „Prinzenpost“ liegt bei drei Euro.

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