Sachsens Ministerpräsident Kretschmer macht Urlaub in Lüdinghausen

Prominenter Besuch

Die Reize des Münsterlandes haben sich bis nach Sachsen herumgesprochen. Ministerpräsident Michael Kretschmer verbrachte mit seiner Familie einige Urlaubstage in der Region.

Olfen

, 05.08.2020, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, verbrachte einen Urlaub in Lüdinghausen und der Region. An einem politischen Meinungsaustausch nahmen der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (l.) und Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann (r.) teil.

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, verbrachte einen Urlaub in Lüdinghausen und der Region. An einem politischen Meinungsaustausch nahmen der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (l.) und Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann (r.) teil. © Büro Henrichmann

Michael Kretschmer nahm gemeinsam mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann (CDU) eine Auszeit von der Auszeit: Sie hatten Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten der CDU aus Henrichmanns Bundestagswahlkreis Coesfeld / Steinfurt II zum politischen Austausch eingeladen.

Der Umgang mit Rechtsextremen, Corona, die Zustände in der Fleischindustrie, aber auch das Wohnen im ländlichen Raum und schnellere behördliche Planungsverfahren waren einige der Themen, die im Büro des Landtagsabgeordneten Dietmar Panske diskutiert wurden.

Mit dabei waren neben Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr die amtierenden Bürgermeister Sonja Schemmann aus Nordwalde und Wilhelm Sendermann aus Olfen sowie die Bewerber Carsten Hövekamp aus Dülmen, Thorsten Webering aus Havixbeck und Sebastian Nebel aus Altenberge.

Mit klarer Kante gegen die AfD hat Kretschmer die Landtagswahl in Sachsen gewonnen. „Die CDU muss sich hart abgrenzen und in der Sache vernünftig argumentieren“, betonte er. Dass die rechtsextreme Partei nun „internen Stress“ bekomme, damit habe er gerechnet.

„Kalbitz und Höcke, das sind Neonazis“, stellte der Ministerpräsident unmissverständlich klar. Nicht nur um Politik ging es in der Runde: Sachsens Ministerpräsident schwärmte von den „entspannten und gastfreundlichen Menschen“ im Münsterland.

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