Das Angebot für Fußballer - hier der Bolzplatz auf dem Gelände von Westfalia Vinnum - wird durch ein Soccerfeld östlich des Bolzplatzes ergänzt. © Arndt Brede
Kleinspielfeld

Stadt schafft geeignete Voraussetzungen für Soccerfeld in Vinnum

Diego Maradona war einer. Bernd Schuster auch. Aus den einstigen Straßenfußballern sind Weltstars im Fußball geworden. Womöglich kommt der nächste aus Vinnum. Die Chancen dazu werden besser.

Was in Vinnum geplant ist, nennt sich Kleinspielfeld. 30 mal 15 Meter groß. Ideal für Straßenfußballer, Kunststücke zu trainieren, mit anderen auszuprobieren, um fußballerische Fähigkeiten zu verfeinern. Der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Olfen hat in seiner Sitzung am 1. Dezember einstimmig beschlossen, dass ein solches Kleinspielfeld, oder auch Soccerfeld genannt, auf das Gelände des Sportvereins Westfalia Vinnum kommt. Konkret wird die Verwaltung beauftragt, mögliche Förderzugänge zu überprüfen. Bei einer Förderzusage sind die erforderlichen Arbeiten zur Realisierung der Maßnahme durch die Stadt Olfen auszuführen.

Das Soccerfeld ist zwischen Bolzplatz und Kunstrasenplatz vorgesehen.
Das Soccerfeld ist zwischen Bolzplatz und Kunstrasenplatz vorgesehen. © Ansicht Stadt Olfen © Ansicht Stadt Olfen

„Wir schlagen vor, das Kleinspielfeld zwischen dem Kunstrasenplatz und dem Naturrasenbolzplatz zu planen“, sagt Bürgermeister Wilhelm Sendermann. „Es wäre eine sehr schöne Sache, wenn wir es in Vinnum hinkriegen würden, das Bolzen und Spielen zu ermöglichen.“

Hohe Förderquote ist Voraussetzung

Ob es möglich wird, hängt von einer „adäquaten hohen Förderung ab“, wie Sendermann skizziert. „Es ist in einem Förderprogramm eine 90-prozentige Förderung avisiert“, signalisierte der Bürgermeister dem Ausschuss. Mit dem Hinweis: „Um den Förderantrag zu vervollständigen, ist ein Ratsbeschluss erforderlich.“

Dem folgte der Ausschuss. In der Ratssitzung am 15. Dezember wird abschließend darüber entschieden.

„Die Vinnumer würden sich sehr freuen, wenn man den Kindern das Bolzen ermöglichen könnte“, erklärte Wilhelm Sendermann.

Aus Sicht der Verwaltung liest sich die Haltung zum Vorhaben so: „Die aktive Förderung von Kindern und Jugendlichen scheint immer wichtiger zu werden. Aus diesem Grunde erscheint es wichtig, diesen ebenfalls einen Treffpunkt anzubieten, an dem unabhängig vom Vereinssport gemeinsam Sport getrieben werden kann.“

90-Prozent-Förderung avisiert

Das Soccerfeld wird voraussichtlich 150.000 Euro kosten. Das Vorhaben soll laut Verwaltung im Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten 2020 und 2021 mit einer 90-prozentigen Förderung beantragt werden. Derzeit werde ein Bauantrag vorbereitet. „Ein entsprechendes Lärmschutzgutachten wird derzeit angefertigt“, heißt es von Seiten der Verwaltung.

Auf Hinweis von Bündnis 90/Die Grünen, es mögen dafür, dass Sträucher fallen müssen, um das Soccerfeld zu errichten, Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, erklärte Bürgermeister Sendermann: „Das haben wir obligatorisch zu machen.“

Über den Autor
Redaktion Selm
Ich finde meine Themen auf der Straße und bin deshalb gerne unterwegs.
Zur Autorenseite
Arndt Brede

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.