Stadt sorgt für schnelles Internet in Eversum

Mit der Gesellschaft Olfenkom

Schnelles Internet für Eversum - das ist das Ziel. Und dem ist die Stadt Olfen nun einen Schritt näher gekommen. Denn die Bundesnetzagentur hat ihr Urteil über die neue Gesellschaft Olfenkom gefällt, an der die Stadt beteiligt ist.

OLFEN

, 13.03.2015, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch in Eversum gibt es bald schnelles Internet.

Auch in Eversum gibt es bald schnelles Internet.

Welche Hürde hat Olfenkom genommen? „Die Bundesnetzagentur hat uns die Genehmigung zum Anbieten von Internet erteilt“, sagte der städtische Beigeordnete Wilhelm Sendermann auf Anfrage. Das bedeutet: Die bereits gegründete Gesellschaft Olfenkom kann nun Fahrt aufnehmen.

Wie geht es nun weiter? „Zunächst möchten wir Eversum mit schnellem Internet via Glasfaserkabel versorgen“, sagt Sendermann. In der nächsten Woche werden die Erdarbeiten ausgeschrieben. Das Kabel wird entlang der Eversumer Straße zum Wohnpark verlegt. Im Wohnpark wird es dann in allen Straßen verlegt, sodass schnelles Internet für alle rund 300 Häuser verfügbar ist. Die Bewohner hätten bereits die Bereitschaft signalisiert, einen Vertrag mit Olfenkom abzuschließen.

Welche weiteren Teile von Olfen sollen profitieren? Auch in neuen Baugebieten soll es das Angebot für schnelles Internet geben. Um das Baugebiet Appelstiege hat sich bereits die Firma Eurosat gekümmert. Sie ist Partner der Stadt bei Olfenkom. Das neue Baugebiet Ächterheide, dessen Erschließung im Frühjahr erfolgen soll, ist voraussichtlich danach dran. "Wir werden auch mit den Bewohnern im Schliekerpark sprechen, ob sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben", so der Beigeordnerte Sendermann. Auch Vinnum steht auf der Liste der Gebiete, die schnelleres Internet erhalten sollen.

Wie hat sich die Stadt auf den Internet-Ausbau vorbereitet? Schon seit einigen Jahren sorgt die Stadt dafür, dass bei Erdarbeiten, wie die Verlegung von Kanalrohren, auch Leerrohre verlegt werden. Dies könne dann für die Verlegung der Glasfaserkabel genutzt werden. Dies geschieht zurzeit auch beim Bau des Radwegs zwischen Vinnum und Selm. 

Warum sorgen nicht andere Unternehmen - etwa die Telekom - für den Ausbau? Sie haben kein Interesse und scheuen gerade im ländlichen Bereich die Investitionen.

 

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