Sturmböen mit 70 Stundenkilometern entwurzelten Bäume - Feuerwehr im Einsatz in Olfen

Freiwillige Feuerwehr aktiv

Langsam nervt es. Pünktlich zum Wochenende verfinstert sich der Himmel und startet das große Gebläse - zum vierten Mal in Folge. Die Feuerwehr Olfen hat auch diesen Sturmeinsatz gemeistert.

Olfen

, 29.02.2020, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch dieser Baum wurde Opfer des Sturms.

Auch dieser Baum wurde Opfer des Sturms. © Freiwillige Feuerwehr Olfen

Sabine, Victoria, Yulia und an diesem Wochenende Bianca: Auf die Bekanntschaft mit ihnen hätten Christoph Risse und seine Kollegen von der freiwilligen Feuerwehr Olfen gut und gerne verzichten können. Sie alle bescherten ihnen Einsätze - auch an diesem Samstag (29. 2.).

„Zum Glück“, sagt Risse, „sind wir bislang immer glimpflich davon gekommen“. Das gilt auch für Bianca. Das Sturmtief brachte am Samstagnachmittag kurze, aber kräftige Regenschauer und Böen von teilweise großer Stärke mit sich. Der Deutsche Wetterdienst hat in seiner Warnung für NRW, aber auch für Rheinland-Pfalz und das Saarland, von Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Stundenkilometern gesprochen.

Dem hielten manche Bäume, an denen auch schon die Stürme der Vorwochen gerüttelt hatten, nicht stand. Die Freiwillige Feuerwehr Olfen wurde zu zwei Einsatzstellen gerufen.

Im Bereich der Eversumer Straße war ein Baum über einen Radweg gefallen. Nachdem ihn dort die 14 Einsatzkräfte entfernt hatten, ging es weiter zur Feldmark, wo ein mächtiger Stamm die ganze Fahrbahn blockierte: „Fast einen halben Meter dick und zwölf Meter lang“, sagt Risse. Nach gut einer Stunde waren die beiden Einsätze abgearbeitet. Das nächste Sturmwochenende, das haben die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte im Land längst gelernt, kommt bestimmt.

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