Vier Naturprojekte gewinnen Olfener Umweltpreis

Vögel, Insekten und Igel

Es wurden Kiebitze gerettet, Insekten- und Igelhäuser gebaut. Auch um die Steinkäuze in der Steveraue wird sich regelmäßig gekümmert. Vier Projekte sind am Dienstag mit dem Umweltpreis der Stadt Olfen ausgezeichnet worden.

OLFEN

, 26.01.2016, 22:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Umweltpreisgewinner mit Vertretern der Stadt und der Politik.

Die Umweltpreisgewinner mit Vertretern der Stadt und der Politik.

Vier Projekte wurden am Dienstag mit dem Umweltpreis der Stadt Olfen und der Genreo (Gesellschaft zur Nutzung von regenerativer Energie in Olfen) ausgezeichnet. Dotiert ist der Preise insgesamt mit 1000 Euro, die Genreo zur Verfügung stellt. Alle Projekte wurden mit 250 Euro belohnt.

Bürgermeister Wilhelm Sendermann freute sich, dass wieder tolle Naturprojekte ausgezeichnet werden können. Sendermann: „Ich freue mich, dass diese Projekte mit dem Umweltpreis eine Wertschätzung erfahren.“ 

Die Auswahl für den Umweltpreis wird bereits seit zehn Jahren von einem Umweltforum vorgenommen. „Wir erhalten Vorschläge, haben aber auch zudem von einigen Projekten erfahren“, so Klaus Danielczyk, Mitglied im Umweltforum, das aus der Lokalen Agenda hervorgegangen ist. Er betonte, der Preis werde nur an Ehrenamtliche vergeben „Heute haben wir die zehnte Verleihung. Es ist schon toll, was wir in den zehn Jahren auszeichnen konnten. Urkunde und Preisgeld übergab Michael Broz, Geschäftsführer der Genreo.

Die Preisträger

  • Stadtranderholung: Die Mädchen und Jungen haben in den Herbstferien im Rahmen der Stadtranderholung St. Vitus Häuser für Igel gebaut. Dort können die Tiere in den Wintermonaten überwintern.
  • Kindergarten Vinnum: Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Marien in Vinnum haben sich mit dem Thema Bienen beschäftigt. Unter anderem bauten sie Insektenhotels.
  • Melanie Langeleist und Thomas Farwick: Sie kümmern sich um die Steinkäuze in der Steveraue und setzten die langjährige Arbeit von Georg Holtmann fort. Im Frühjahr wird der Bestand, die Küken schlüpfen im Mai, gezählt. Und immer wieder müssen die Kauzröhren auch gesäubert werden.
  • Hans-Jürgen Gebauer und Katja Meier: Sie haben Kiebitze in der Steveraue das Leben gerettet. „Bei einem Spaziergang in der Steveraue haben wir mehrere Nester von Kiebitzen auf einem kleinen Acker entdeckt“, so Katja Meier. Die Nester werden schon recht früh im Frühling angelegt, bevor der Acker gepflügt wird. Katja Meier und Hans-Jürgen Gebauer sprachen mit dem Landwirt. „Dieser hat dann beim Pflügen die Nester verschont.“ So wurden die jungen Kiebitze gerettet.

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